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Lustig, rasant und reif für die Insel

Kino: „Robinson Crusoe“ Lustig, rasant und reif für die Insel

Die Geschichte ist bekannt: Der Seefahrer Robinson Crusoe erleidet Schiffbruch und landet auf einer einsamen Insel.

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Die Tiere der Insel Tapir Rosie (von links), Stachelschwein Epi, Schuppentier Pango, Papagei Dienstag und Robinson Crusoe freunden sich schnell an.

Quelle: Studio Canal

Nach anfänglicher Verzweiflung richtet sich der schiffbrüchige Seemann sich mit einfachen Mitteln sein Leben ein. Unzählige Male wurde der Roman des Briten Daniel Defoe aus dem Jahr 1719 verfilmt. Mal getreu der Vorlage, mal nur in Anlehnung an die Geschichte.

Der Belgier Ben Stassen hat den Stoff nun für Kinder produziert. „Robinson Crusoe“ ist ein knallbuntes, rasantes Animationsvergnügen in 3D – erzählt aus der Perspektive der Tiere, die den seltsamen Zweibeiner argwöhnisch beobachten, als er auf ihrer Insel strandet.

Wie schon der Kinderfilm „Das magische Haus“ bezaubert Stassens neues Werk durch wunderschöne Optik: Liebevoll gezeichnete Charaktere, üppige Landschaften und tolle 3D-Effekte, etwa wenn das mutige und geschickte Chamäleon Carmello seine lange Zunge scheinbar mitten ins Publikum schnellen lässt. Hauptfigur neben Robinson ist der Papagei Dienstag. Er träumt von der fernen Welt jenseits der Insel und ist deshalb schrecklich neugierig, als Robinson und dessen Hund ­Edgar die Insel betreten.

Die anderen Tiere jedoch haben große Angst. Nur mit Mühe kann Dienstag seine Freunde überreden, den Neulingen eine Chance zu geben. Doch der Friede ist bald vorbei. Die räudigen Schiffskatzen Ping und Pong planen einen hinterhältigen Anschlag. So beginnt ein Abenteuer, das äußerst spannend ist, aber ebenso unglaublich komisch, sodass schon Kinder ab etwa fünf Jahren ihren Spaß haben können.

Dass der Film unter Regie von Vincent Kesteloot („Sammys Abenteuer“) so viel Vergnügen bereitet, liegt auch an den Sprechern. Matthias Schweighöfer („Der Nanny“) gibt Robinson Crusoe. Comedian Kaya Yanar leiht dem Papagei Dienstag seine Stimme, während Dieter Hallervorden als nöliger Ziegenbock Zottel zu hören ist. Die Komikerin Cindy aus Marzahn verkörpert Tapir Rosie, mal besorgt, mal herrlich offenherzig und unverfroren.

  • Der Film läuft im Cineplex in der 3-D- und 2-D-Fassung.

von Cordula Dieckmann

 

Robinson Crusoe erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat: oscarreif mit der Note 3,5 (Bestnote ist 4,0).

Zuschauermeinungen:
„Sehr gut gemacht. Macht in 3-D richtig Spaß.“
Kai Herbener (33) aus Kirchhain

„Toller Film über Freundschaft.“
Pauline Löchel (9) aus Kirchhain

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Ursula Kraus, Heike Kayser (beide Marburg), Lisa Kreißl (Stadtallendorf) Pauline Löchel (Kirchhain) und Nina Rau (Staufenberg). Die Karten werden zugeschickt.

 
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