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Liebesbriefe mit Mantel und Degen

Theatersommer des Hessischen Landestheaters Liebesbriefe mit Mantel und Degen

Zum sechsten Mal veranstaltet das Hessische Landestheater Marburg einen Theatersommer. Im Zentrum steht in diesem Jahr Edmond Rostands „Cyrano de Bergerac“.

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Daniel Sempf (links) spielt den streitbaren Dichter Cyrano der Bergerac, Michael Köckritz den Grafen De Guiche.

Quelle: Merit Engelke

Marburg. Als Matthias Faltz zur Spielzeit 2010/11 die Intendanz des Hessischen Landestheaters übernahm, hat er die traditionellen Open-Air-Stücke des Theaters ins Zentrum der Stadt geholt: vor die historische Kulisse des Rathauses. Inszeniert werden sie als Open-Air-Spektakel – schnell, bunt, witzig.

Faltz startete 2011 mit Moliéres Komödie „Don Juan“. Fünf Jahre später kommt nun mit „Cyrano de Bergerac“ wieder ein Stück aus Frankreich auf den Marktplatz. Wie Don 
 Juan weiß sich auch Cyrano mit dem Degen zu wehren, wie Don Juan bezaubert er die Frauen mit Worten.

Jens Kerbel führt Regie

Doch Cyrano ist kein Frauenheld. Schuld ist seine Nase, eine ziemlich große Nase. Cyrano liebt nur eine. Roxane. Und dann hilft er mit seinen romantischen Versen auch noch einem Konkurrenten, Roxane zu erobern.

In Szene gesetzt wird das Stück aus dem Jahr 1897, das im 17. Jahrhundert spielt, von Regisseur Jens Kerbel. Es ist seine erste Regiearbeit in Marburg. Kerbel, 1975 in Mönchengladbach geboren, lebt in Bonn. Er hat unter anderem am Oldenburgischen Staatstheater und am Theater Heilbronn inszeniert.

Die Hauptrolle des Cyrano spielt Daniel Sempf, Victoria Schmidt ist als Roxane zu sehen. Ihren tumben Geliebten Christian gibt Maximilian Heckmann, Michael Köckritz spielt den Grafen De Guiche, der ebenfalls ein Auge auf die schöne Roxane geworfen hat.

Umfangreiches Begleitprogramm

In weiteren Rollen der großen Produktion sind Ogün Derendeli, der die Fechtszenen einstudierte, Jürgen Helmut Keuchel, Stefan Piskorz, Camil Morariu, Julia Glasewald, Lene Dax, Yassin Amajout sowie als Fechter, Köche und Volk Xenia Herrmann, Mandy Peppinghaus, Sina Polchert, Dietrich Püschel, Inga Reich und Saskia Richarz von der Statisterie des Landestheaters zu sehen.

Im Begleitprogramm des Marburger Theatersommers setzt das Landestheater wieder auf seine Wilden Schwäne. Auch die sind im Ufercafé Gischler am Weidenhäuser Wehr Open Air zu erleben. Geplant ist ein buntes Programm mit Stücken wie „Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben als irgendein Arschloch“, Auftritten der Marburger Lyrikkompanie mit Jürgen Helmut Keuchels Kichergedichten oder den sechs Schwänen, die Tiermärchen lesen, wohl auf der Lahn: „Wir lesen, Sie treten“ lautet das Motto.

Und für Fußballfans gibt es angesichts der nahenden Europameisterschaft ein kleines, feines Event: In der szenischen Lesung „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“ werden Zitate und Highlights aus dem reichen Fundus eines modernen Fußballerlebens präsentiert.

von Uwe Badouin

 
Vorstellungen

Cyrano de Bergerac ist außerdem am 28. Mai, 1., 2., 3., 4., 5., 7., 9., 10., 11. und 12. Juni jeweils ab 21 Uhr zu sehen. Karten gibt es an der Theaterkasse im Erwin-Piscator-Haus, in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Franz-Tuczek-Weg sowie im Internet unter www.theater-marburg.com. Für alle Vorstellungen gibt es noch Karten.

Restkarten zum Sonderpreis von 14 Euro für OP-Abonnenten gibt es in den OP-Geschäftsstellen auch noch für die OP-Benefizvorstellung am Sonntag, 29. Mai.

 
OP-Gewinnspiel

Zu unserer Verlosung von je zwei Freikarten für die Premiere von Cyrano de Bergerac am Freitag um 21 Uhr auf dem Marburger Marktplatz gingen mehr als 200 Zuschriften ein. Gefragt hatten wir nach dem Erscheinungsjahr des Mantel- und Degen-Stückes von Edmond Rostand: 1897.

Je zwei Freikarten haben gewonnen:  Peter Wiegand aus Michelbach,  Elvira H. Pannasch aus Cölbe, Christina Kissling aus Marburg,  Michael Engelbach aus Wetter, Norbert Schneider aus Wohratal, Anette Nees aus Marburg, Sabrina Lehmann aus Marburg, Sabrina-B. Wardenski aus Kirchhain, Inge Dörr aus Lohra und Manfred Prieler aus Lahntal. Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen. Die Karten können gegen Vorlage eines Ausweises an der Abendkasse abgeholt werden

 
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