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Lichtinstallation ist faszinierender Blickfang

„Kunst hat Raum“ Lichtinstallation ist faszinierender Blickfang

Mit der Ausstellung „Kunst hat Raum. Gestern – heute – morgen“ erinnert die Marburger Künstlerin Ursula Eske in ihrer kleinen Galerie Zwischen den Häusern an den Ausbau der Straße Zwischenhausen und an das große Kunstfest, mit dem am 9. Mai die Fertigstellung gefeiert wurde. Die Ausstellung wird am Sonntag um 17 Uhr eröffnet.

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Klaus Laaser (von links), Waltraud Mechsner-Spangenberg, Ursula Eske und Edgar Zieser bereiten die Ausstellung vor.

Quelle: Uwe Badouin

Marburg. Zu sehen ist eine umfangreiche Fotoausstellung, an der die beiden Marburger Fotografen Edgar Zieser und Klaus Laaser mitgewirkt haben. Beide sind Gründungsmitglieder der Fotovereinigung Blaue Linse und seit den 1960er Jahren als Fotografen in Marburg aktiv.

„Es wurden rund 550 Aufnahmen von verschiedenen Fotografen eingereicht“, erklärten Laaser und Zieser. Davon seinen rund 120 in der Ausstellung zu sehen. Die meisten Aufnahmen haben dokumentarischen Charakter.

Doch haben Laaser und Zieser einige Fotos ausgewählt, die sie in größeren Formaten zeigen und die Stimmungen und Atmosphäre durch Bildauswahl und Bildschnitt „verdichten“. Daneben wird eine Filmdokumentation von Wolfgang Kaschub gezeigt, die sowohl die Bauarbeiten als auch das Straßenfest zeigt.

Lichtinstallation im Kellergewölbe

Die Fotos und der Film dokumentieren den großen Zuspruch zu dem Fest, das von den Künstlern Dr. Michael Hoffmann, Waltraud Mechsner-Spangenberg und Ursula Eske unter dem Motto „Kunst hat Raum“ organisiert wurde. Ob sie allerdings noch einmal ein solches Straßenfest organisieren ließen Mechsner-Spangenberg und Ursula Eske offen.

Höhepunkt der Ausstellung ist Eskes neue Lichtinstallation „Mikado oder ein anderer Zufall“ im Kellergewölbe. Von Schwarzlicht angestrahlt leuchten fadenartige, filigrane und bewegliche Stäbe orangerot in der Dunkelheit. Die Installation ist ein faszinierender Blickfang.

Zur Eröffnung spricht Hans Gottlob Rühle. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Anna-Lena Ruppenthal und Thorsten Mihr.

  • Die Ausstellung ist bis zum 15. Januar zu sehen.

von Uwe Badouin

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