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Lenny Kravitz knipst zurück

US-Sänger eröffnete eigene Fotoausstellung Lenny Kravitz knipst zurück

Gesungen hat Lenny Kravitz in Wetzlar nicht. Der Star war vielmehr angereist, um die erste Ausstellung seiner Fotos in Europa zu eröffnen.

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Lenny Kravitz in Wetzlar: Der Superstar eröffnete im Leitz-Park seine Fotoausstellung. Umringt von Journalisten und Fotografen griff der Sänger auch selbst zu seiner Kamera, die er immer griffbereit hat – und „knipste“ zurück.

Quelle: Nadine Weigel

Wetzlar. Das Ganze hatte etwas von einer Oscar-Nacht: roter Teppich und Security, Popcorn und Prosecco. Und viel Lokalprominenz unter den 600 geladenen Besuchern, aber auch etwa 30 Zaungäste im Leitz-Park. Sie alle wollten ihn sehen: Lenny Kravitz, der sich zur Vernissage seiner Schau „Flash“ bei Leica Camera die Ehre gab. Es war wahrlich ein Event – oder auf gut Deutsch: Es war die Hölle los.

Im grau-schwarzen Tourbus reiste er an, verließ diesen um 18 Uhr, wurde begrüßt – nicht nur vom Leica-Vorstand, sondern auch von einem Heer von Medienvertretern und einigen Fans, die Autogramme bekamen und Bilder schossen. Natürlich dürfte das riesige Interesse vor allem dem Rockstar und Schauspieler („Die Tribute von Panem“) und vermutlich weniger dem Designer und Fotografen gegolten haben.

Am Dienstagabend eröffnete Rockstar Lenny Kravitz seine erste Fotoausstellung in Wetzlar.

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Denn mit dieser Fotoausstellung betritt Kravitz künstlerisches Neuland. Selbst millionenfach abgelichtet und geblitzt, hat er gewissermaßen zurückgeblitzt; hat Paparazzi, Fotografen, Fans abgelichtet, wie sie wiederum ihn ablichten. Herausgekommen ist zum einen der Bildband „Flash“, zum anderen eben diese Ausstellung der schönsten Schwarz-Weiß-Aufnahmen.

Dabei hat die Leica Camera AG auch in Zusammenarbeit mit Kravitz eine Kameraedition vorgestellt: das Leica M-P Set „Correspondent“ by Lenny Kravitz für Kravitz Design, das in einer Auflage von 125 Stück zu einem Preis von je 22.500 Euro erschienen ist.

Der Weltstar erzählte, dass er seine erste Kamera, die Leicaflex seines Vaters, mit 21 Jahren von ihm geschenkt bekam. Er suchte sich Hilfe von Profifotografen und hat vor sieben Jahren begonnen, intensiv zu fotografieren und der Faszination erlag, in einer Millisekunde Momente einzufangen, die einen ein Leben lang beeindrucken können.

Aber so ganz ohne Musik ging‘s dann doch nicht ab, und auch hier gab es Promialarm: Startrompeter Till Brönner, ebenfalls ein Leica-Familienmitglied, spielte auf der Bühne einen Titel von Kravitz.

  • Die Ausstellung ist bis zum 1. August zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr. Eintritt ist frei.

von Gert Heiland

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Lenny Kravitz „rockt“ die Leica-Galerie

Ein roter Teppich und großer Rummel – so wie es sich für einen Weltstar gehört: Am Dienstagabend war Lenny Kravitz in Wetzlar – ohne Gitarre, dafür mit Fotos.

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