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Lebenskrisen unter der Lupe

Lebenskrisen unter der Lupe

Um Kabale, Krankheit und Kommunikation drehte sich das Stück der Theatergruppe „betreff: theater“, das vom Publikum der nahezu ausverkauften Waggonhalle begeistert aufgenommen wurde.

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Eine Vernissage bildet den Rahmen für die Begegnung der „Großraumseelen“, die sich in ihren Gesprächen um Kunst, das Leben und den Sinn von allem drehen.

Quelle: Kathrin Wollenschläger

Marburg. Umgeben von Kunst verlieren sich die geladenen Gäste einer Vernissage in den Räumlichkeiten der Ausstellung. Sie sind glücklich mit ihrem Dasein, zufrieden mit sich selbst. So scheint es jedenfalls zu Beginn. Doch wie bei einem Kunstwerk gibt es neben der oberflächlichen Betrachtung die tiefergehende Analyse.

Was stellt das Kunstwerk auf den ersten Blick dar? Was will der Maler damit ausdrücken? Geht es den weitläufigen Bekannten des Direktors tatsächlich so blendend, wie sie es vorgeben?

Die Männer und Frauen verlieren sich in nichtssagenden Gesprächen, um auf diese Weise auf schmerzhafte Fragen zu stoßen: Was treibt mich um? Welche Beziehungen haben wir zueinander? Was ist Kunst, was Realität? Die Wahrheit, die dabei einige von ihnen erkennen müssen, ist qualvoll, trügerisch, unabänderlich und existenzbedrohend.

von Kathrin Wollenschläger

Mehr lesen Sie am Samstag in der Printausgabe der OP.

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