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Lauter Weckruf für Dornröschenschläfer

Ausstellung Lauter Weckruf für Dornröschenschläfer

Ab Dienstag stellen sich im Marburger Landgrafenschloss 16 Sammlungen der Universität mit Exponaten vor.

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Ein Teil der Ausstellungsmacher „Sehen und Verstehen“.

Marburg. 16 Universitätssammlungen sind mit jeweils ein bis fünf Exponaten im Marburger Landgrafenschloss vertreten. Sie machen neugierig auf Physik, Zoologie und Dialekte. „Viele Sammlungen der Universität liegen zurzeit wie in einem Dornröschenschlaf“, sagte Dr. Agnes Tieze, Direktorin der Museen für Kunst in der Biegenstraße und Kulturgeschichte im Landgrafenschloss.

Mit dieser denkbar vielseitigen Ausstellung im Schloss wird sich das bestimmt ändern. Eröffnung ist am Dienstag um 18 Uhr. Denn was die Wissenschaftler interessiert, ist in diesem Fall sicher auch Magnet für Laien-Publikum. Es bekommt gleichsam Appetithappen, um in der Folge die Sammlungen selbst zu besuchen.

Einige, wie die Abgusssammlung im Ernst-von-Hülsen-Haus haben reguläre wöchentliche Öffnungszeiten, andere wie der Deutsche Sprachatlas öffnen auf Anfrage ihre Türen und geben Auskunft über ihre Forschungen. Das Hessische Musikarchiv präsentiert sich gar zum ersten Mal mit einer Ausstellung dem Publikum. Die 16 Sammlungen wurden für die Lehre gegründet und sind in der Stadt und auf den Lahnbergen verteilt.

In einem Begleitheftchen, das zur Ausstellung „Sehen und Verstehen“ erschienen ist, sind Kurzbeschreibungen, Adressen, Öffnungszeiten und Ansprechpartner verzeichnet. Die Ausstellung im Landgrafenschloss ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und endet am 25. Oktober.

von Christine Krauskopf

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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