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Landkreis bereitet 
wieder „Kunsttage“ vor

Großausstellung zum Thema „Entfernungen“ geplant Landkreis bereitet 
wieder „Kunsttage“ vor

Mit Arbeiten zum Thema „Entfernungen“ können sich Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis für die Kunsttage 2016 bewerben.

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Großer Andrang bei den letzten Kunsttagen im Kunstmuseum der Philipps-Universität im Jahr 2013. Allein zur Eröffnung kamen damals mehr als 600 Besucher.

Quelle: Archiv

Marburg. Drei Jahre nach den letzten und äußerst erfolgreichen Kunsttagen im wegen der Sanierung leergeräumten Kunstmuseum der Philipps-Universität plant der Landkreis erneut seine Großausstellung für die heimische Kunstszene.

Das Thema für die 10. Kunsttage des Kreises steht fest: „Das Organisationsteam der Kunsttage hat das mit Spannung erwartete Thema gefunden. Die Kunstschaffenden werden sich mit dem Motto ‚Entfernungen‘ auseinandersetzen“, erläuterte Landrätin Kirsten Fründt.

Organisationsteam sucht Ausstellungsräume

Seit dem Jahr 2001 veranstaltet der Landkreis die Kunsttage, die Künstlern aus dem Kreis ein Podium bieten wollen. Bis 2005 fanden sie jährlich statt, danach alle zwei Jahre. Jetzt wuchs der Abstand nicht zuletzt aufgrund des enormen Organisationsaufwandes auf drei Jahre. 2013 hatten sich 130 Künstlerinnen und Künstler beworben, 92 wurden von der Jury für die Ausstellung ausgewählt. Das Interesse war groß – allein zur Eröffnung kamen mehr als 600 Menschen.

Das Organisationsteam um Dr. Markus Morr vom Fachdienst Presse- und Kulturarbeit sucht nun händeringend nach geeigneten Ausstellungsräumen mit einer Fläche von mindestens 1000 Quadratmetern. Bevorzugt werden leerstehende Büro- oder Industriegebäude, Hallen oder große Säle. Sie sollten möglichst in Marburg liegen und eine gute Verkehrsanbindung haben.

Die Messlatte für den Veranstaltungsort liegt hoch. Zuletzt fanden Kunsttage im Kunstmuseum, in der Galeria Classica, im Güterbahnhof, in der Werkshalle von Usbeck & Söhne sowie im Laden 5 gegenüber dem Cineplex statt.

Alle Bewerber müssen Gebühr zahlen

„Der Begriff Entfernungen eröffnet eine Vielzahl von Themen und Zugängen, ohne jedoch beliebig zu sein“, betont der Künstler Hans Schohl für das Organisationsteam. Zugelassen seien alle Formen der bildenden Kunst. Pro Bewerbung können maximal zwei Exponate eingereicht werden.

Die Kunsttage sollen wahrscheinlich Ende August bis Anfang September 2016 stattfinden. Das genaue Datum kann erst abgestimmt werden, wenn die Räume gefunden sind. „Erneut wird unabhängig von einer späteren Teilnahme von allen Bewerbern eine Gebühr in Höhe von zehn Euro je Bewerbung erhoben“, erklärt Morr. Das Geld werde für Preise eingesetzt, die bei den Kunsttagen vergeben werden.

Organisiert werden die Kunsttage von Waltraud Mechsner-Spangenberg, Conny Pietzsch, Karin Stichnothe-Botschafter, Silke Achenbach, Hans Schohl, Bernd Brust, Jürgen Morneweg und Dr. Markus Morr. Neu 
im Team ist außerdem der ­Direktor des Universitätsmuseums, Dr. Christoph Otterbeck.

von Uwe Badouin

 
Hintergrund

Künstlerinnen und Künstler, die einen Erstwohnsitz, zumindest aber einen zweiten Wohnsitz oder ein Atelier, im Landkreis haben, können sich bis zum 31. Mai bei der Kreisverwaltung mit Kurzangaben zu ihrer Person um die Mitwirkung bewerben, ohne jedoch schon Exponate einzureichen. Ende Juni oder Anfang Juli 2016 sollen die Originale von einer Jury aus Mitgliedern des Organisationsteams ausgewählt werden.

Kontakt : kultur@marburg-
biedenkopf.de, Telefon: 06421 / 405-1218, 405-1228, 405-1273, Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf, Fachdienst Presse- und Kulturarbeit, Stichwort „Kunsttage“, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg.

 
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