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Kunsttage des Kreises ziehen ins Unimuseum

Ausstellung Kunsttage des Kreises ziehen ins Unimuseum

Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf des Jahres 2013 werden museal: Vom 18. August bis 1. September findet die größte Schau regionaler Künstler im Universitätsmuseum statt.

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Im Universitätsmuseum für Bildende Kunst stellten sich Veranstalter, Juroren und Sponsoren zum Gruppenfoto: Bernd Brust (von links) und Waltraud Mechsner-Spangenberg (beide Organisationsteam), Dr. Markus Morr (Presse- und Kulturreferent des Kreises), Dr. Christoph Otterbeck (Direktor des Universitätsmuseums), Landrat Robert Fischbach, Michael Frantz (Sparkasse Marburg-Biedenkopf), Michael Blöcher-Bach (Intersport Begro), Cornelia Pietzsch und Karin Stichnothe-Botschafter von der Universitätsstad

Marburg. Der Spitzweg und die großen Bantzer-Gemälde sind mit allen anderen Ausstellungsstücken des Universitätsmuseums für Bildende Kunst längst im neu hergerichteten Fundus des Museums sicher verwahrt. Das Museum ist leer und wird noch eine ganze Weile leer bleiben: Gerade wird die Außenhaut für rund 5 Millionen Euro saniert, später sollen die Innenräume neu gestaltet werden.

Die Sanierung entpuppt sich nun als Glücksfall für heimische Künstlerinnen und Künstler und für Dr. Markus Morr, Presse- und Kulturreferent des Kreises, und sein Team. Morr sucht Jahr für Jahr nach angemessenenen und großzügigen Ausstellungsräumen für die Kunsttage des Kreises.

Die Ausstellung hat sich im Laufe der Zeit zur größten Kunstschau für Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf entwickelt. In der Vergangenheit waren es fast immer leer stehende Geschäftsräume, die Morr nutzen konte. Diesmal ist es das Universitätsmuseum.

„Eigentlich muss man tot sein, um hier ausgestellt zu werden“, witzelte die Fotografin Cornelia Pietzsch vom Organisationsteam der Kunsttage. Ihr Kollege Bernd Brust ergänzte: „Viele werden nur einmal im Leben die Gelegenheit haben, hier auszustellen.“

Möglich macht dies Museumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck, der das Erdgeschoss des Museums schon am Wochenende zur Nacht der Kunst öffnen wird, bevor er nach der Komplettsanierung „mit einem komplett neuen Raumprogramm an den Start gehen wird“. Das Museum wird nämlich deutlich mehr Platz bekommen. Nach OP-Informationen zieht Foto-Marburg, einer der größten Nutzer des Ernst-von-Hülsen-Hauses um.

Auch Landrat Robert Fischbach freut sich: Das Museum sei ein optimaler Ort für die Kunsttage des Landkreises.

Die Kunsttage finden vom 18. August bis 1. September statt. Beim Kreis sind 131 Bewerbungen eingegangen. Eine Jury wählt die Künstler und maximal drei ihrer Arbeiten aus. Erstmals mussten Bewerber 10 Euro zahlen. Das Geld wird in Form von zwei Preisen wieder ausgeschüttet: Es soll einen Publikums- und einen Jurypreisträger geben.

von Uwe Badouin

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