Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
„Kunstfreundinnen“ übernehmen Patenschaft

Kunstmuseum „Kunstfreundinnen“ übernehmen Patenschaft

Mit einer gemeinsamen Spendenaktion haben 
250 „Kunstfreundinnen“ eine Raumpatenschaft 
im Kunstmuseum übernommen.

Voriger Artikel
Kriegswirren 
und Serienmörder
Nächster Artikel
Mutig gewesen in größter Not

Die „Kunstfreundinnen“ (von links) Inge Maisch, Karin Stichnothe-Botschafter, Inge Kachel-Moosdorf, Catharina Graepler und Susanne Piringer freuten sich mit Museumsdirektor Christoph Otterbeck über die gelungene Spendenaktion.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. Auf der Suche nach neuen Spendenaktionen für das Museum kam Dr. Catharina Graepler auf die Idee, Frauen im eigenen Bekanntenkreis anzusprechen und gemeinsam zu spenden.

Die Frauen aus dem Vorstand des Fördervereins „Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte“ – Susanne Piringer, Dr. Catharina Graepler, Inge Kachel-Moosdorf, Karin Stichnothe-Botschafter und Inge Maisch sowie die Ehefrau des Universitätsmuseumsdirektors Dr. Christoph Otterbeck, Angela Weber, übertrafen schnell das zuerst gesteckte Ziel von 120 Frauen und erhöhten das Ziel auf 250, was bis zum Aktionsende auch erreicht wurde.

Mit der Spendensumme von 25.061 Euro übernahmen sie die Patenschaft für ein Gemäldekabinett des Kunstmuseums der Philipps-Universität, das 2018 nach den Renovierungsarbeiten wiedereröffnet werden soll.

Universitätsmuseumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck freute sich über das Engagement. „Das Kunstmuseum verfügt über einen enormen Bestand, der bisher nie richtig gezeigt werden konnte“, so Inge Kachel-Moosdorf, die auf Werke von Paul Klee verwies, die im Depot schlummern.

Die Spendenaktion „Philipps-Raum“ setzt an dieses Engagement an. Bis November 2017 werden 500 Raumpaten gesucht, die zusammen mit einer Spende von jeweils 100 Euro die Patenschaft für den 61 Quadratmeter großen Ausstellungsraum 102 im Erdgeschoss übernehmen. Bei der Gesamt-Kampagne „Kunst braucht Raum“ wurde im Mai die 700.000-Euro-Marke geknackt.

von Mareike Bader

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr