Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
Kunst auf 2000 Quadratmetern

KunstSpektakel Amöneburg Kunst auf 2000 Quadratmetern

Mit einer großen Ausstellung begleitet die Stadt Amöneburg von Montag an die Schlossfestspiele. 26 Künstler stellen unter dem Titel „Sieben“ im Gesundheitszentrum „Auf‘m Herz“ aus.

Voriger Artikel
60 Gruppen und ein aufstrebender Jazz-Star
Nächster Artikel
Marburger Jazzer feiern Jubiläum mit Benefizkonzert

Die Mitglieder des KulturSpektakelvereins und Künstler freuen sich auf die Ausstellung: Ideengeberin Inge Eismann-Nolte (von links), Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, Winfried Kaul, Helga Bender, Elke Willmund, Antonia Mösko, Lies Kruschwitz, Gabriele Clement und Horst Geiste.
Foto: Karin Waldhüter

Amöneburg. Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Tennishalle erwartet die Besucher vom 14. Juli bis zum 3. August im Sport- und Gesundheitszentrum Amöneburg das 1. Amöneburger KunstSpektakel. Zwei Wochen lang zeigen 26 heimische Künstler unter dem Titel „Sieben“ unter anderem Malerei, Skulpturen aus Holz, Keramik, Stein und Stahl sowie Fotografien.

Die Organisatoren wollen der Kunst einen Raum geben, der bisher so im ländlichen Raum nicht zur Verfügung stand. Jeder Künstler hat sieben Meter Ausstellungsfläche zur Verfügung und konnte sich im Vorfeld von der Zahl sieben inspirieren lassen.

„Die Zahl sieben bietet viele Anknüpfungspunkte und scheint dabei eine magische Zahl zu sein“, berichtet Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg, zugleich Vorsitzender des Kulturspektakelvereins. Die Ausstellung ist Teil des Amöneburger KulturSpektakels, das regionale Künstler und Musiker präsentieren will. Als Ausstellungsraum sei die Tennishalle richtig gut geeignet, betont Richter-Plettenberg - auch, weil ein ein Raum für die Bewirtung vorhanden sei. Bei schlechtem Wetter stehen Filzpantoffeln für die Besucher bereit.

Zu sehen sein werden unter anderem Werke der verstorbenen Künstlerin Claudia Rhiel. Das Vereinsmitglied ist vielen Amöneburgern noch gut in Erinnerung, denn sie verwandelte mit ihrer Mitmachidee beim 3. Kulturspektakel den Turm der Burgruine in ein Meer aus vielen bunten Fischen.

Die Idee zu der Ausstellung stammt von den Vorstandsmitgliedern des KulturSpektakelvereins, Inge und Werner Eismann, die ebenfalls eigene Arbeiten zeigen. Daneben hat Inge Eismann-Nolte einen 60 seitigen Ausstellungskatalog erstellt, der für fünf Euro käuflich erworben werden kann und zur Ausstellungseröffnung präsentiert wird. Dass so eine kleine Gemeinde und so ein kleiner Verein solch eine große Ausstellung stemmen könnten, das sei nur mit Hilfe von Sponsoren möglich, berichtet Richter-Plettenberg. Es stecke viel Herzblut in der Ausstellung und es sei aufwendig, zwei Wochen lang eine solche Ausstellung zu zeigen und für den Auf- und Abbau zu sorgen. Er danke den Künstlern und Martin Struck, dem Betreiber der Halle, der diese kostenlos zur Verfügung stelle.

Die Organisatoren hoffen, dass viele Gäste des Musicals „My Fair Lady“, das am kommenden Dienstag in Amöneburg Premiere hat, mit einem Besuch der Kunstausstellung verbinden. Die Tennishalle, in der die Ausstellung zu sehen ist, befindet sich unmittelbar am größten Parkplatz, von dem aus der Shuttleverkehr zur Schlossruine startet.

Am Montag, 14. Juli, wird das Amöneburger KunstSpektakel um 19.30 Uhr im Sport- und Gesundheitszentrum eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Markus Moor, Presse- und Kulturreferent des Landkreises. Die Vernissage wird musikalisch begleitet von „Softeis unplugged“. Die Ausstellung ist bis zum 2. August täglich von 12.30 Uhr bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag, 3. August bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ausstellende Künstler sind: Anita Badenhausen, Helga Bender, Monika Diehl, Gerhard F. Ehrlich, Inge Eismann-Nolte, Werner Eismann, Carla Fassold-Luttropp, Michael Feldpausch, Horst Geist, Liesel Haber, Barbara Haferkamp-Weber, Ingrid Kaftan, Lies Kruschwitz, Veronika Lüdke-Paulshofen, Waltraud Mechsner-Spangenberg, Mechtild Menzel, Miltraud Menzel-Kräling, Antonia Mösko, Karl Morkel, Edeltraud Musiol, Hildegard Munz, Uwe Pieler, Claudia Rhiel, Dr. Hartwig Schuchard, Hans Heinrich Thielemann und Elke Willmund.

von Karin Waldhüter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr