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Kulturpreis mit großer Ausstrahlung

Otto-Ubbelohde-Preis Kulturpreis mit großer Ausstrahlung

Mit 3.000 Euro Gesamtsumme ist der Otto-Ubbelohde-Preis des Landkreises ein eher niedrig dotierter Kulturpreis. In der Region allerdings hat er eine enorme Wirkung.

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Die Marburger Künstlerin Doris Conrads – hier in ihrem Atelier – freut sich über den Ubbelohde-Preis.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Das Interesse am Otto-Ubbelohde-Preis ist nach wie vor sehr groß. In diesem Jahr hatte die Jury 54 Vorschläge zu prüfen, mit denen sie sich intensiv auseinandersetzte“, betont Landrat Robert Fischbach (CDU), der angesichts vieler preiswürdiger Bewerbungen auch die Arbeit der Jury würdigte.

Die drei mit jeweils 1.000 Euro dotierten Ubbelohde-Preise des jahres 2011 gehen an die Marburger Künstlerin Doris Conrads, an Helmut Bernhardt, den im Gladenbacher Stadtteil Weidenhausen lebenden Initiator des Regionalmuseums „Hinz Hoob“ und an den Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra, der sich unter anderem den Erhalt der historischen Kirche Altenvers einsetzt.

„Das ist echt eine Überraschung, ich freue mich riesig“, sagte Doris Conrads am Donnerstag der OP. Die in Würzburg geborene Künstlerin lebt seit 1980 in Marburg und hat seit 1983 einen Lehrauftrag für Zeichnen und Malerei am Institut für Grafik und Malerei der Philipps-Universität. Inzwischen heißt es Institut für Bildende Kunst. „Als ich nach Marburg kam, war Ubbelohde der erste Maler, der mir ins Auge fiel.“ Sie konfrontiere ihre Studenten regelmäßig mit dem Werk des neben Carl Bantzer wohl bedeutendsten heimischen Künstlers des vergangenen Jahrhunderts.

Helmut Bernhardt bekommt den Preis für sein Engagement für das Weidenhäuser Regionalmuseum „Hinz Hoob“. Bernhardt habe zusammen mit dem Heimatverein Gladenbach-Weidenhausen in mehrjähriger Bauzeit und mit hohem persönlichem und finanziellem Aufwand eine leer stehende Hofreite saniert und zum Regionalmuseum umgebaut.

von Uwe Badouin

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