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Kriminalfall in den Zwanzigerjahren

OP-Lesesommer Kriminalfall in den Zwanzigerjahren

Dieser Krimi versetzt den Leser in das Berlin der Zwanzigerjahre: Bei einer Modenschau werden zwei Vorführdamen verletzt. Ihre Kleider waren mit einem Kontaktgift präpariert.

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Quelle: dtv

Hat jemand etwas gegen das Modehaus Morgenstern & Fink? Bald darauf wird ein Mann erschlagen, in dessen Wohnung ein Prospekt des Modehauses gefunden wird.

Zwei Themen hat der Autor für seinen Kriminalroman recherchiert und darin verarbeitet: Berlin als Modestadt und die Situation Homosexueller in der Weimarer Republik.

von Heike Döhn

 
Leseprobe

Rainer Vogt warf einen Blick auf das Schreiben der Film-Oberprüfstelle. „Sie verlangen, dass wir die Szene herausschneiden, in der mit einem Pinselstrich der Paragraph 175 beiseitegefegt wird. Das war immer eine meiner Lieblingsstellen“, fügte er leise hinzu. Er erinnerte sich gut daran, wie er „Anders als die Anderen“ als junger Mann gesehen und sich zum ersten mal verstanden und gewürdigt gefühlt hatte. Selbst als ein Trupp lärmender Soldaten durchs Lichtspielhaus gezogen war und Beleidigungen in Richtung Leinwand geschrieen hatte, war er still sitzengeblieben.

  • Susanne Goga: Es geschah in Schöneberg, dtv, 336 Seiten, 9,95 Euro.
 
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