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Krimi-Autor setzt auf Verteidigerin

OP-Lesesommer Krimi-Autor setzt auf Verteidigerin

„Wolfsschlucht“, „Der Prinzessinnenmörder“ – Andreas Föhr schreibt nicht nur spannend sondern auch äußerst erfolgreiche Krimis. Jetzt macht der Autor weiter.

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Quelle: Knaur

In „Eisenberg“ schickt der studierte Jurist keine Ermittler sondern eine Anwältin ins Rennen um die Gunst der Leser: Rachel Eisenberg.

Sie sitzt einem Obdachlosen gegenüber, der eine junge Frau bestialisch ermordet haben soll.

Sie kennt den Mann. Er war einst ihre große Liebe und zudem eine Physik-Koryphäe.

Ist Professor Gerlach ein Mörder? Und wie landete er auf der Straße?

von Uwe Badouin

 
Leseprobe

Gerlach war bereits im Besuchsraum, als Rachel eintraf. Er umarmte sie zur Begrüßung. Sie roch Rasierwasser.
„Wo hast du denn das Rasierwasser her?“
„Ein Mitgefangener war so nett, mir seins zu leihen.“
„Ah ja? Wie sind die Leute hier?“
„Was soll ich sagen – Verbrecher. Na ja, der Kerl mit dem Rasierwasser ist wirklich reizend – wenn man ausblendet, dass er seine Freundin totgeprügelt hat. Wobei ich nur die Mehrheitsmeinung hier im Haus wiedergebe. Er selbst sagt, er war‘s nicht. Ich hab das Thema aber nicht vertieft.“

  • Andreas Föhr: „Eisenberg“, Knaur, 505 Seiten, 14,99 Euro.
 
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