Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 3 ° Regen

Navigation:
Kreideschichten der Wissenschaft

Ausstellung Kreideschichten der Wissenschaft

In der Ausstellung „Tafelbilder“ im Universitätsmuseum begegnen sich Kunst und Wissenschaft ganz neu.

Voriger Artikel
Der Comic-Held mit dem Hammer
Nächster Artikel
Karrierestart dank YouTube

Begeisterte Betrachter: Der Kölner Künstler Philipp Goldbach hat historische Kreidetafeln fotografiert.

Quelle: Bettina Preussner

Marburg. „Die Fotos von Philipp Goldbach sind für eine Präsentation im universitären Rahmen prädestiniert“, betonte der Vizekanzler der Philipps-Universität Marburg, Professor Joachim Schachtner. Erstmals seien seine gesammelten Tafelbilder ausgestellt. Der Kölner Künstler, der an 16 deutschen Universitäten historische Kreidetafeln fotografierte, hat auch drei Marburger Tafeln abgelichtet. Eine der Tafeln stammt aus der ehemaligen Polyklinik für Frauen.

Der Fotograf zeige „einen ganz neuen Blickwinkel und gibt Anregungen zum Nachdenken über die Menschen, die hier einst ihre Gedanken festgehalten haben“, erklärte der Vizekanzler. Die Ausstellung erlaube einen Blick auf die Kreideschichten der Wissenschaft.

Neben Goldbachs großformatigen Bildern werden in Vitrinen historische Fotografien der Professoren gezeigt, die mit den Tafeln gearbeitet haben. Große Geister wie Bloch, Horkheimer und Adorno sind darunter.

Die Leiterin des Museums für Kunst und Kulturgeschichte, Dr. Agnes Tieze, verwies auf die doppelte Bedeutung des Ausstellungstitels. Mit „Tafelbild“ könne zum einen die Tafelanschrift gemeint sein, zum anderen, mit Bezug auf den Bildträger, das Gemälde.

Die Gäste der Vernissage zeigten sich begeistert von Philipp Goldbachs Fotoarbeiten. „Ich finde die Bilder sehr interessant. Sie geben einen guten Einblick in das Universitätsleben““, erklärte eine Besucherin. Eine andere bemerkte: „Die Ausstellung ist beeindruckend. Ich habe so etwas in dieser Art noch nicht gesehen.“

Am 26. Mai wird Philipp Goldbach zu einem Künstlergespräch nach Marburg kommen (18 Uhr. Der Eintritt ist frei.).

Die Ausstellung im Ernst-von-Hülsen-Haus ist bis zum 3. Juli zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

von Bettina Preussner

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr