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Konzert-Verein startet in die neue Saison

Marburg Konzert-Verein startet in die neue Saison

Der Marburger Konzertverein plant langfristig: Zwei Monate vor dem Start in die nächste Saison ist das Programmheft erschienen, und der Vorverkauf hat ebenfalls schon begonnen.

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Martin Stadtfeld kommt wieder nach Marburg. Privatfoto

Marburg. Bis der Star der Saison, der Pianist Martin Stadtfeld im Februar kommt, können sich die Liebhaber der klassischen Musik mit erlesenen Angeboten „trösten“:

Den Auftakt gibt das Stuttgarter Kammerorchester mit Benjamin Hudson. Sie spielen am 9. Oktober unter der Leitung von Ian Brown ein Programm mit Werken von Britten, Mozart, Schnittke und Haydn.

Weiter geht es am 30. Oktober mit dem Tenor Christoph Prégardien, der von Michael Gees am Klavier begleitet wird und Schubert-Lieder vortragen möchte.

Mit einem ganz interessanten Programm kämen das Instanbul Symphony Orchestra nach Marburg, hatte Vorsitzender Dr. Friedemann Nassauer schon zur Jahreshauptversammlung angekündigt: Der Dirigent Betin Günes wird das Konzert am 11. November mit seiner eigenen Komposition „Azeri“ eröffnen. Der junge russische Pianist Ilya Rashkowsky trägt Tschaikowsky vor. Mit Brahms soll der große sinfonische Abend abgerundet werden.
Am 23. November ist das Ensemble Concertino München mit Beethoven und Schubert zu Gast.

Der russische Pianist Alexander Urvalov gestaltet den Chopin-Abend am 3. Dezember.

Das erste Konzert im neuen Jahr geben das Göttinger Symphonie-Orchester unter der Leitung von Christoph-Mathias Mueller am 18. Januar. Sie spielen Werke von Alexis Emanuel Chabrier, Édouard Victoire Antoine Lalo und César Franck. Den Solopart des Violoncello übernimmt Peter Bruns.

Kristof Barati (Violine) und Vadim Ageev (Klavier) sind zwei renommierte Künstler, die am 28. Januar voraussichtlich Werke von Beethoven, Strauss, Paganini, Isaye und Raval vortragen.

Die Nordböhmische Philharmonie Teplice ist unter der Leitung von Charles Olivieri-Munroe am 6. Februar zu Gast mit Mozart, Schostakowitsch und Beethoven. Anna Veverkova: Violine.

Zum schon traditionellen Kinderkonzert der Jungen Marburger Philharmonie dirigiert Kiril Stankow Beethovens Sinfonie Nr. 6.
Martin Stadtfeld nimmt sich für den dritten Teil des Marburger Bach-Marathons am 27. Februar in einem zweiteiligen Konzert „Das Wohltemperierte Klavier“ vor.

Die Saison wird am 12. März mit dem Musica Viva Orchester Moskau unter der Leitung von Alexander Rudin und einem Strawinsky-Parish-Alvars-Schubert-Mozart-Programm fortgesetzt. András Adorján: Flöte; Isabelle Moretti: Harfe.

Die Sinfonietta Köln stellt sich am 27. März mit Werken von Mozart und Haydn vor.

Musik von Bruch und Schumann spielt das Staatsorchester Rheinische Philharmonie unter der Leitung von Daniel Raiskin am 17. April. Solist ist Benjamin Schmid (Violine). Alle Konzerte finden in der Stadthalle statt.

Die Kosten für die Konzerte steigen, Sponsoren springen ab. Lange grübelten die Mitglieder des Konzertvereins, wie die aufgefangen werden können, ohne bei dem Angebot Kompromisse machen zu müssen. So fleißig Geschäftsführer Manfred Eckhardt auch Zahlen in den Taschenrechner tippte, die rechte Lösung fiel ihnen nicht ein.

Während Einzelkarten um acht Prozent und auch Abos etwas teurer werden, können Schüler und Studenten weiterhin für 5 Euro die Konzerte besuchen. Man müsse junge Menschen für klassische Musik interessieren, war die einhellige Meinung. Nicht ohne Hintergedanke: Denn die so gewonnenen Interessenten werden vielleicht irgendwann einmal Abonnenten. Der Verein hat sich vorgenommen, auch bei Lehrern und in Musikschulen für die Konzerte zu werben, schließlich erlernen viele Kinder ein Instrument.

Karten sind im Vorverkauf unter anderem an der Theaterkasse der Stadthalle und im Marburger Tourismus-Büro am Pilgrimstein, Telefon 06421/ 99120 erhältlich. Mehr im Internet unter www.marburger-konzertverein.de

von Christine Krauskopf

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