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Kölner Band kombiniert Sprachen und Stile

Bukahara im ausverkauften KFZ Kölner Band kombiniert Sprachen und Stile

Mit Gipsy, Folk, Balkansound und strahlend 
guter Laune stecken die vier Musiker ihr Publikum schnell an. Die Marburger feierten Bukahara ausgelassen und freuen sich auf ein Wiedersehen.

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Mit Hingabe und jeder Menge Energie begeisterte Bukahara das Publikum im KFZ.

Quelle: Philipp Lauer

Marburg. Mit einer Frage eröffnete Posaunist Max von Einem am vergangenen Donnerstag: „Was ist hier los, Marburg? Der Laden ist das erste Mal seit dem Umzug ausverkauft, dabei waren wir noch nie hier.“ Die Antwort lieferte er, gemeinsam mit seinen Bandkollegen, in Form eines rauschenden Fests gleich hinterher.

Keine zwei Takte brauchte Bukahara, und der Funke zu den rund 550 Gästen im KFZ zündete. Ihre energiegeladenen Lieder spielten die Multiinstrumentalisten mit voller Hingabe und großem Können.

Kölner Band kombiniert viele Sprachen mit vielen Stilen: Mit Gipsy, Folk, Balkansound und strahlend guter Laune stecken die vier Musiker ihr Publikum schnell an. Die Marburger feierten Bukahara ausgelassen und freuen sich auf ein Wiedersehen.

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Bassist Ahmed Eid wechselte­ zwischen Kontrabass und der Darbuka, einer Trommel aus dem arabischen Raum. Daniel Avi Schneider legte seine Geige nur kurz zur Seite, um die Mandoline zu nehmen und Max von Einem griff abwechselnd zur ­Posaune oder hängte sich das Sousaphon um.

Eine Mischung an Instrumenten, die Soufian Zoghlami mit Gitarre und seiner leicht rauen, einprägsamen Stimme abrundete. Die meisten Lieder sang Zoghlami auf Englisch. Für die deutschen Texte übernahm Schneider, Eid sang die arabischen Lieder.

Gleich mit welchen Instrumenten, auf welcher Sprache, mit den lauten oder den etwas ruhigeren Tönen, Bukahara riss das Publikum mit. Die Fans tanzten bis zur letzten Reihe und die Musiker gleich mit. Zur Zugabe stampfte das Publikum die Band zurück auf die Bühne und bekam dafür die Wahl zwischen der neuen Ballade „New Home“ oder einem Stück zum Tanzen. Die Tänzer waren in der Mehrheit und hatten noch nicht genug.

Vielleicht müssen die Marburger auf den nächsten Besuch von Bukahara nicht lange warten. „Wir kommen bald wieder“, versprach Ahmed Eid.

von Philipp Lauer

 
 
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