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Kleine Hexen, Schafe und ein Brummbär

OP-Kinderbuchtipps Kleine Hexen, Schafe und ein Brummbär

Diesmal stellen wir Kinderbücher über einen Zauberschlaf, ein Zauberschaf und einen Miesepeter vor: Sabine Städing: „Petronella Apfelmus. Zauberschlaf und Knallfroschchaos“, Yael Biran / Günther Jakobs: „Ein Zaun, ein Schaf, ein kleiner Junge und ein ganz großes Problem“, und Annette Pehnt / Jutta Bauer: „Der Bärbeiß. Herrlich miese Tage“.

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Sabine Städing: „Petronella Apfelmus. Zauberschlaf und Knallfroschchaos“, Yael Biran / Günther Jakobs: „Ein Zaun, ein Schaf, ein kleiner Junge und ein ganz großes Problem“ und Annette Pehnt / Jutta Bauer: „Der Bärbeiß. Herrlich miese Tage“.

Quelle: Boje-Verlag, Hanser-Verlag, Gabriel-Verlag

Kleine Hexe rettet Zirkus
Kleine Hexen sind beliebte Kinderfiguren. Vor allem dann, wenn sie so sympathisch sind wie die Apfelbaumhexe Petronella Apfelmus. In ihrem zweiten Abenteuer „Zauberschlaf und Knallfroschchaos“ rettet sie gemeinsam mit den Kindern Lea und Luis einen kleinen Zirkus aus den Klauen eines bösen Schwarzmagiers. Autorin Sabine Städing gelingt es, Grundschüler mit märchenhaften Figuren und wohldosierter Spannung zu fesseln.

  • Sabine Städing: „Petronella Apfelmus. Zauberschlaf und Knallfroschchaos“, Boje-Verlag, 207 Seiten, 12,99 Euro (ab 8 Jahren).
 

Wenn Schafe beim Einschlafen helfen
Manchmal müssen kleine Jungs und kleine Mädchen abends im Bett über sooo viele Sachen nachdenken, dass sie gar nicht einschlafen können. Aber wie man seit alters weiß: Es gibt einen Trick. Man stellt sich viele Schafe vor, zählt sie in Gedanken und schläft irgendwann ein. Nur wollen die Schafe in Yael Birans zauberhaftem und von Günther Jakobs schäfchen-komisch illustrierten Kinderbuch „Ein Zaun, ein Schaf, ein kleiner Junge und ein großes Problem“ nicht so, wie der Junge will. Erst rennen sie blöderweise quer durch sein Zimmer, so dass er sie gar nicht zählen kann. Und mit dem kleinen Zaun, den sich der Junge schließlich vorstellt, fangen die Probleme erst recht an.

  • Yael Biran / Günther Jakobs: „Ein Zaun, ein Schaf, ein kleiner Junge und ein ganz großes Problem“, Gabriel-Verlag, 40 Seiten, 12,99 Euro (ab 3 Jahren).
 

Immer herrlich miese Laune
In einer Welt, in der Kinderbuchhelden immer freundlich sein müssen, ist „Der Bärbeiß“ ein kleines Wunder: Im sonnigen August des Jahres 2013 betrat der ewig schlechtgelaunte kleine Kerl die Bühne – jetzt haben Autorin Annette Pehnt und die Illustratorin Jutta Bauer nachgelegt: „Herrlich miese Tage“ heißt der zweite Band über den Bärbeiß, der sich ganz entspannt durchs Jahr grummelt. Gerade das beginnende Frühjahr setzt dem Gesellen zu: zu heiß, zu hell, zu viel Vogelgeschrei, überall blöde Blütenblätter. Und erst der Sommer: noch heißer, im Urlaub Palmen und Strand und zu viel Sonne.

Im Herbst gibt es wenigstens Pfützen. Aber die bunten Blätter. Bäh. Und wenn dann noch im Winter ungefragt Schnee fällt, womöglich in seinen eigenen Garten, dann kann er richtig wütend werden. Annette Pehnt hat ein Korrektiv zu dem sehr unterhaltsamen Bärbeiß geschaffen: Es heißt Tingeli und ist einfach immerzu fröhlich. Und auch die Hasen, ein Pinguin und Familie Graureiher sorgen gemeinsam dafür, dass auch der Bärbeiß immer wieder über seinen Schatten springt.

  • Annette Pehnt / Jutta Bauer: „Der Bärbeiß. Herrlich miese Tage“, Hanser-Verlag, 96 Seiten, 10 Euro (ab 6 Jahren zum Vorlesen, ab 8 Jahren zum Selberlesen).

von Uwe Badouin

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