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Spirituelles Drama mit backendem Gott

Kinostart: „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ Spirituelles Drama mit backendem Gott

Die Bestseller-Verfilmung „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ mit Octavia Spencer kommt in die Kinos.

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Sam Worthington als Mack backt mit Octavia Spencer als Gott, ­genannt Papa.

Quelle: Concorde

Marburg. Bei einem Campingausflug verschwindet die sechs Jahre alte Tochter von Mackenzie „Mack“ Allen Philips (Sam Worthington). Die Polizei findet ihr blutgetränktes Kleid in einer Hütte, ihr Vater plagt sich über Jahre mit Schuldgefühlen.

Eines Tages steckt eine Einladung in genau dieser Hütte in seinem Briefkasten. Mack entscheidet sich, zu fahren und trifft in der Hütte eine Frau, die behauptet, Gott zu sein. Er muss lernen, wieder zu lieben. „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ ist ein durchgängig ernstes zweistündiges Religionsdrama. Es basiert auf einem Millionen-Bestseller und hatte in den USA großen Erfolg an den Kinokassen.

Regisseur Stuart Hazeldine wählt für die Buchadaption stets die maximal dekorative Option. Mit dem dunkelgelockten Jesus (Aviv Alush) läuft Mack Wettrennen über Wasser, die Japanerin Sumire Matsubare gibt den stets mit Weichzeichner umgebenen Heiligen Geist und Octavia Spencer dient als gütiger Gott mit großartigen Back-Kenntnissen.

Wer mag, kann in den Besetzungsentscheidungen immerhin eine Erweiterung des üblichen Bibelverständnisses vieler Strenggläubiger sehen. Wirklich in Frage stellt der Film den Klerus aber nur am Rande.

  • Der Film läuft im Capitol.

von Christian Fahrenbach

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