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Kinderaction zwischen Pyramiden

Kinostart: „Fünf Freunde 4“ Kinderaction zwischen Pyramiden

Die „Fünf Freunde“ sind wieder auf Verbrecherjagd. Dieses Mal suchen sie Diebe in Ägypten und geraten in Lebensgefahr. Wer das Abenteuer sehen will, sollte deshalb einiges an Spannung und Action aushalten können.

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Die fünf Freunde finden ein goldenes Amulett in einem uralten Sarkophag. Timmy, der Hund, Dick (Justus Schlingensiepen), George (Valeria Eisenbart), Anne (Neele Marie Nickel) und Julian (Quirin Oettl) können es kaum glauben.

Quelle: Constantin Film

Die „Fünf Freunde“ werden Actionhelden. Im vierten Teil der beliebten Filmreihe jagen die Hobbydetektive in Ägypten einen Geheimbund, dessen Mitglieder jahrtausendealte Amulette geklaut haben. Dabei wird einiges geboten: explodierende Autos, waghalsige Fluchten über Hausdächer und Todesgefahr.

In einem unterirdischen Pharaonengrab müssen Julian, Dick, Anne, George und ihr Hund Timmy um ihr Leben kämpfen. „Fünf Freunde 4“ reizt diese Spannung maximal aus. Der Film nach den Büchern von Enid Blyton richtet sich deshalb an ältere Kinder, die schon einige Aufregung und Action verkraften.

Freunde sind in der Grabkammer gefangen

Die Geschichte wirkt zwar immer wieder konstruiert. Doch Zuschauer ab etwa zehn Jahren finden das exotische Abenteuer zwischen ägyptischem Basar, Wüste und Pyramiden äußerst aufregend. Die 5000 Jahre alten Amulette wurden im Auftrag eines Geheimbundes gestohlen. Dessen Mitglieder verbergen sich hinter schwarzen Kapuzenmänteln, vollziehen seltsame Riten mit Anklängen an die ägyptische Mythologie und erinnern an die Illuminaten aus dem gleichnamigen Thriller von Dan Brown.

Sie sind unheimlich, skrupellos und wollen die Kinder eiskalt töten. Nach einer Verfolgungsjagd durch die Wüste kommt es in einer unterirdischen Grabkammer zum Showdown, bei dem die Freunde dem Tode geweiht sind. Erst nach langen Minuten gelingt es ihnen in letzter Sekunde, sich zu befreien.

Dass die fünf die Bösen am Ende besiegen, ist zwar von Anfang an klar. Trotzdem schafft Regisseur Mike Marzuk eine beklemmende Atmosphäre. Jüngeren und sensibleren Kindern dürfte dies große Angst einjagen. Doch es gibt auch lustige Momente. Dazu zählen die lockeren Sprüche des Straßenjungen Auni (Omid Memar), der ebenso angeberisch wie einfallsreich ist. Sein Lieblingssatz: „Ist doch logo!“

Mit dabei sind auch Lucie Heinze („Das Hochzeitsvideo“) als hübsche Forscherin und Mehmet Kurtulus („Honig im Kopf“) als ägyptischer Historiker. Auch für Harald Glööckler gibt es eine Rolle: Der Berliner Modeschöpfer spielt einen exzentrischen Milliardär, der eine opulente Party veranstaltet, stilecht mit Glitzer, Samt und Seide und jeder Menge Drama.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Cordula Dieckmann

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