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Kinder können ihre Stadt erforschen

Workshops bieten „Forschungstheater“ Kinder können ihre Stadt erforschen

Die Marburger Theatergruppe „german stage service“ möchte der Frage nachspüren, wie sich Kinder die Welt wünschen – und lässt die Kinder das selbst erforschen, mit der „Ersten Marburger Kinderkonferenz: Meine Stadt“.

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Bei einem „Schnupperworkshop“ ging Roland Siegwald (links) bereits mit einigen Kindern auf Forschungstour.

Quelle: privat

Marburg. In fünf verschiedenen Workshops können Kinder von acht bis zwölf Jahren Radio machen, Höhlen bauen oder eine Wunschstraße ersinnen.

Frankfurter und Leipziger Künstlerinnen und Künstler, die sich bereits mit der Stadt als komplexem Gefüge auseinandergesetzt haben, gehen mit den Kindern auf Entdeckungstour, bauen, basteln und machen Interviews.

Die Workshops starten zu unterschiedlichen Zeiten: der erste am 16. April, der letzte am 3. Juni. Jeder Workshop hat mehrere Termine. In der ersten Juliwoche werden dann die Ergebnisse zusammengetragen, die mit einer großen Präsentation vorgestellt werden sollen.

Im Workshop „Platzradio“ mit Roland Siegwald suchen sich die Teilnehmer einen Platz, von dem aus sie Radio machen können, wo sie den Platz beobachten und überlegen, wie er noch sein könnte.

In „Anleitung zum Höhlenbau“ mit Daniel Schauf werden Hütten und Höhlen gebaut, es wird gesucht, gesammelt und fotografiert. Das „ongoing project“ erforscht die sozialen Unterschiede der Stadt und erforscht ganz unterschiedliche Stadtviertel.

Kim Willems und Kathrin Felzmann suchen danach, wie 
eine Straße in der Wunschwelt der Kinder aussehen würde und bauen eine „Raumsonde Kinderstadt“. Und die „Sofaforschung“ mit Katrin Hylla und Ines Wuttke lässt ein Sofa samt Erforschung-Equipment durch das Südviertel rollen.

Kooperationspartner sind die Richtsberg Gesamtschule und die Freie Schule Marburg. Teilnehmen können alle Kinder, es gibt in allen Workshops noch freie Plätze.

  • Nähere Informationen gibt es unter www.germanstageservice.de. Dort gibt es auch das Anmeldeformular. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

von Heike Döhn

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