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Keanu Reeves kämpft im Regiedebüt

Kinostarts Keanu Reeves kämpft im Regiedebüt

Das Kickstarter-Projekt zum Sequel der Serie „Veronica Mars“ könnte die Finanzierung von Filmen revolutionieren. Außerdem gibt es diese Woche asiatische Kampfkunst und ungewöhnliche Teenies im Kino zu sehen.

Marburg. Als Kurierfahrer in Beijing verdient „Tiger“ Chen Lin-Hu seinen Lebensunterhalt, aber sein Herz gehört der Kampfkunst Tai Chi. „Man of Tai Chi“ ist das Regiedebüt von Keanu Reeves und mit Hauptdarsteller Tiger Chen - damals noch als Stuntman - hat er bereits bei „Matrix“ erfolgreich zusammengearbeitet. Reeves alias „Donaka Mark“ organisiert illegale Kämpfe bis zum Tod, und Chen ist sein neuer Star. Aber mit jedem neuen, gewonnenen Duell - spannend choreographiert von Action-Regisseur Yuen Woo-Ping („Tiger & Dragon“) - gerät er weiter in Gefahr, denn mehr und mehr vergisst er die Basis seiner Kunst, die inneren Prinzipien des Tai Chi.

Während die Dramaturgie der Kämpfe die zunehmende Entwurzelung von Chen Lin-Hu schön nachzeichnet, kann das Buch von Michael G. Cooney dabei nur wenig unterstützen. Die Konfliktlinien sind schnell erzählt und die Lösungen vorhersehbar. Beim Publikum in der OP-Sneak-Preview kam der Film nicht sehr gut an. „Gute Kampfkunst, aber schlechte schauspielerische Leistung. Trotzdem unterhaltsam“, fand Nadja Baumgartl aus Beuern.

Je zwei Freikarten gehen an: Marion Fries (Biedenkopf), Nadja Baumgartl (Beuern), Anja Zelmer, Jörg Rinke und Jens Lindermann (alle Marburg). Die Karten werden zugeschickt.

Der Film läuft im Cineplex.

Veronica Mars: Drei Staffeln lang faszinierte die Serie „Veronica Mars“ über eine junge Hobby-Detektivin, die in einer Kleinstadt mysteriösen Fällen und einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Sechs Jahre später halfen die Fans Regisseur und Drehbuchautor Rob Thomas bei der Finanzierung des Films. Als Kickstarter-Projekt kamen statt den angestrebte zwei Millionen Dollar am Ende 5,7 Millionen zusammen.

Veronica Mars arbeitet nach ihrem College-Abschluss als Anwältin. Doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los und bringt sie zurück in die kalifornische Kleinstadt Neptune. Aber es steht nicht nur ein Wiedersehen mit ihren Schulfreunden nach zehn Jahren an. Ihr ehemaliger Schwarm Logan soll seine Freundin getötet haben. Da erwacht wieder die Spürnase der einstigen Hobby-Detektivin.

Der Film läuft im Cineplex.

Vampire Academy: Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass es sich bei Lissa und ihrer besten Freundin, der 17-jährigen Rose, um ganz gewöhnliche Teenager handelt. An der Vampire Academy aber werden keine normalen Jugendlichen aufs Leben vorbereitet. Und Rose - halb Vampir, halb Mensch - ist kein stinknormales Teenie-Girl: In der Vampirakademie wird sie zur Kämpferin ausgebildet. Die von Zoey Deutch („Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe“) verkörperte Protagonistin soll die guten Vampire der Moroi gegen die feindlichen Vampire der Strigoi verteidigen. Die Leinwand-Adaption beruht auf einer Fantasy-Reihe der US-Autorin Richelle Mead; die Regie übernommen hat Mark Waters („Freaky Friday“).(dpa)

Der Film läuft im Cineplex.

von unserer Agentur

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