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Kabarettherbst startet am 1. September

Kulturladen KFZ Kabarettherbst startet am 1. September

Erwin Pelzig will weg von hier, Hagen Rether beschwört die Liebe und Henning Venske gibt sich gemein, aber nicht unhöflich. Neben Stars der ­Szene präsentiert das KFZ auch neue Kabarett-­Gesichter.

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Stefanie Rohn (von links), Ansgar Kühneweg und Gerti Diermaier vom KFZ freuen sich mit Jochen Schönleber vom Vorstand der Sparkasse auf den 19. Kabarettherbst.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. Das erste Jahr im neuen Domizil in der Biegenstraße ist für das Team des KFZ rum. „Wir sind glücklich hier“, sagt Gerti Diermaier. Besonders freut sich das Team am neuen Standort über die Möglichkeit, beim Kabarettherbst ein unterschiedlich großes Publikum anzusprechen.

Inzwischen steht der 19. Kabarettherbst vor der Tür. Das KFZ-Team hat ein buntes Programm mit unterschiedlichen Sparten­ zusammengestellt. Die Eintrittspreise werden für dieses Jahr leicht erhöht, aber es wird wie immer auch ein Kontingent an ermäßigten Karten geben, erklärt Gerti Diermaier.

Zu sehen sind bekannte Kabarettisten, die regelmäßig im Fernsehen auftreten, Musikkabarett, Lesungen, Puppentheater und Neulinge sowie mit Henning Venske auch einen Satiriker auf Abschiedstournee.

Hagen Rethers Auftritte in Marburg bisher stets ausverkauft

Es ist uns wichtig, die Stadt Marburg lebens- und liebenswert zu halten“, bilanziert Jochen Schönleber von der Sparkasse. Dazu gehöre der Kabarettherbst, den die Sparkasse von Beginn an fördert.

Eröffnet wird der Kabarettherbst gleich mit einem „Newcomer“, der in der Varietészene aber schon längst bekannt ist: der Niederländer Philip Simon bringt seine „Anarchophobie“ ins KFZ – er hat vor allem Angst vor Spinnern. Wie Simon sind auch Tilmann Birr und Fatih Cevikkollu erstmals beim Marburger Kabarettherbst vertreten. Das Duo Ulan  & Bator war immerhin schon einmal im KFZ.

Alte Hasen sind hingegen Hagen Rether, dessen Auftritte in Marburg bisher immer ausverkauft waren, oder Tina Teubner – eine der beiden Frauen, die beim Kabarettherbst auftreten. „Es gibt in der Kabarettszene leider nicht so viele Mädels wie Männer“, bedauert Gerti Diermaier.

Kaum Comedy, mehr politisches Kabarett

Zum Abschluss des Kabarettherbstes am 8. Dezember wird Christine Prayon zu sehen sein. Die aus der heute-Show bekannte Kabarettistin zeigt noch einmal das Programm, mit dem sie bereits in Marburg erfolgreich aufgetreten ist.

Zum (wahrscheinlich) letzten Mal wird Henning Venske zu sehen sein, der sich auf Abschiedstournee befindet. Hinzu kommen bekannte Namen, wie der Rheinländer Jürgen Becker, der Franke Erwin Pelzig oder Maulwurf-Puppenspieler René Marik.

„Wir machen kaum Comedy, sondern eher politisches Kabarett“, betont Diermeier. Aber es wird auch Stand-Up-Comedy geben, mit Rick Kavanian – bekannt aus der Bullyparade. Musikalisch wird es dann bei „die feisten“ und natürlich mit Tina Teubner. Und Axel Hacke wird in Marburg lesen – nur was, ist nicht geheim.

Hinzu kommen vier Kinderveranstaltungen, die richtige­ Klassiker im Puppentheater ­zeigen werden. „Figurentheater ist unser Schwerpunkt hier“, so Diermaier.

von Mareike Bader

 Das Programm

1. September , 20 Uhr: Philip Simon „Anarchophobie – die Angst vor Spinnern“

10. September , 15 Uhr: Puppentheater Die Complizen „Jim Knopf und Lukas der ­Lokomotivführer“

15.  September , 20 Uhr: die feisten „Nussschüsselblues“

23. September , 20 Uhr: Ulan & Bator „Irreparabeln“

26. September , 20 Uhr: Axel Hacke liest

29. September , 20 Uhr: Tina Teubner „Wenn du mich verlässt komm ich mit“

6.  Oktober , 20 Uhr (Erwin-Piscator-Haus): Erwin Pelzig „Weg von hier“

13. Oktober , 20 Uhr: René Marik „ZeHage! Best of plus X“

20. Oktober , 20 Uhr (Erwin-Piscator-Haus): Hagen Rether „Liebe“

25. Oktober , 20 Uhr: Henning Venske „Satire – gemein aber nicht unhöflich“

29. Oktober , 15 Uhr: Figurentheater Künster „Oh, wie schön ist Panama“

3. November , 20 Uhr: Rick Kavanian „Offroad“

7.  November , 20 Uhr: Jürgen Becker

12. November , 15 Uhr: Figurentheater Petra Schuff: „Wie Findus zu Pettersson kam“

17. November , 20 Uhr: ­Fatih Çevikkollu „Emfatih“

24. November , 20 Uhr: Tilman Birr „Holz und Vorurteil – zwischen Brett und Kopf“

26. November , 15 Uhr: ­Marotte Figurentheater „Der kleine Eisbär“

8. Dezember , 20 Uhr: Christine Prayon „Die Diplom-Animatöse.

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