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Junge Kunst soll Schlosspark attraktiver machen

Ausstellung Junge Kunst soll Schlosspark attraktiver machen

Es wurde richtig eng in dem kleinen Meteorologischen Turm im Schlosspark. Die Besucher drängten sich am Freitag bei der Vernissage, jeder wollte die Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler bewundern.

Marburg. Und da gab es einiges zu sehen: Ausdrucksstarke Graphiken hingen neben filigranen Zeichnungen, knallige Fotos neben zarten Aquarellen. Der Leistungskurs Kunst der Elisabethschule unter der Leitung von Udo Buffler hatte sich einiges einfallen lassen.

„Diese Ausstellung ist eine gute Möglichkeit, aus dem Raum der Schule herauszukommen und sich in der Öffentlichkeit zu beweisen“, erklärte Schulleiter Tobias Meinl. Die Schüler hätten alles selbst organisiert, von der Werbung bis zur Hängung der Kunstwerke, betonte Kursleiter Udo Buffler. Maria Flohrschütz von der Jugendkonflikthilfe sprach von einer „echten Win-Win-Situation“. „Wir als Betreiber des Turms wünschen uns eine Belebung des Schlossparks“, erläuterte sie. „Das ist mit der heutigen Veranstaltung sehr gut gelungen.“

Vor allem der meteorologische Turm im Schlosspark soll als ansprechender und ungewöhnlicher Veranstaltungsort in Marburg etabliert werden.

Die Juko ist Betreiberin des Turms und des Schlossparkcafés und gibt Jugendlichen die Möglichkeit, eine Ausbildung in der Gastronomie zu absolvieren. Die Ausstellung „Junge Kunst“ war am Sonntag ein weiteres Mal ganztägig geöffnet.

Es war bislang die zweite von der Juko organisierte Ausstellung im sogenannten Pulverturm. Am 30. August stellt dort das Atelier Cölber Mühle aus.

von Bettina Preussner

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