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Internationale Jazzszene trauert

George Duke ist tot Internationale Jazzszene trauert

Der US-amerikanische Jazz-Musiker George Duke, der mit Musikgrößen wie Frank Zappa, Miles Davis und Michael Jackson spielte, ist tot. Der Keyboarder, Produzent und Komponist starb am Montag in Los Angeles, wie US-Medien gestern berichteten.

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Das Foto zeigt den Keyboarder George Duke bei einem Konzert beim 43. Montreux Jazz Festival am 13. Juli 2009. George Duke starb am Montag im Alter von 67 Jahren.Foto: EPA/Jean-Christophe Bott

Quelle: Jean-Christophe Bott

Los Angeles. Er war 67 Jahre alt. Der Sohn des Musikers, Rashid Duke, bedankte sich für die „überwältigende Liebe und Unterstützung“ von Fans und Musikkollegen, zitierte die Zeitung „USA Today“ aus einer Mitteilung. Duke litt nach Angaben seines Plattenlabels Concord Music Group an Leukämie. Popstar Justin Timberlake bedauerte den Tod des Musikers. „Funk, Jazz, Musiklegende, einer der Größten“, würdigte er Duke auf Twitter.

Duke wuchs in Nordkalifornisen auf. Seine Mutter habe ihn als Kind zu einem Konzert von Duke Ellington mitgenommen, erzählte er 1997 der Zeitung „USA Today“. Dieses Erlebnis habe schon früh den Wunsch in ihm geweckt, Musiker zu werden. „Sein Name war Duke und mein Nachname war Duke. Ich habe meiner Mutter gesagt ,Der möchte ich sein‘“. Nach dem Musikstudium in San Francisco machte sich Duke Ende der 1960er Jahre als Keyboarder einen Namen. Duke trat bei vielen Festivals auf, unter anderem auch beim Montreux Jazz Festival. Der Grammy-Preisträger brachte über 40 eigene Alben heraus. (dpa)

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