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Inspiriert von den Expressionisten

Otto Stilgebauer zeigt Malerei und Skulpturen Inspiriert von den Expressionisten

Landschaften in Acryl, von Expressionisten inspirierte Bilder und Skulpturen aus Ton sind derzeit in der Galleria Bruno P. zu sehen, die in der Brüder-Grimm-Stube residiert.

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Großer Andrang herrschte bei der Ausstellungseröffnung mit Werken des Marburgers Otto Stilgebauer.

Quelle: Nadja Schwarzwäller

Marburg. Schon zu Schulzeiten sei seine künstlerische Ader zutage getreten und auch gefördert worden, sagt der Künstler Otto Stilgebauer. Nach dem Abitur auf dem Philippinum hat er dann auch erst einmal Kunst studiert, sich nach drei Semestern aber für den Lehrerberuf entschieden – und diese Entscheidung auch nie bereut, betont der heute 72-Jährige, der dennoch immer weiter künstlerisch gearbeitet hat.

Mit der Kunst sei es ähnlich wie mit dem Sport, erklärt Stilgebauer im Gespräch mit der OP – je mehr man übt, desto besser wird man. Und dass ihn ganz verschiedene Richtungen interessieren, empfindet er nicht als Widerspruch. Landschaften und eher gedämpfte Farben finden sich in der Ausstellung ebenso wie farbintensive Gemälde und Anlehnungen an die großen Expressionisten. „Ich bin da nicht festgelegt“, so Otto Stilgebauer. „Ich weiß auch nicht, in welche Richtung es in Zukunft vielleicht noch gehen wird.“

Stilgebauer beschäftigt sich aber nicht nur mit Malerei. In seiner Ausstellung sind auch Skulpturen zu sehen – Skulpturen, die auf den ersten Blick wie Bronzen wirken, die aber aus massivem Ton bestehen, wie der Künstler verrät.
Begonnen habe er mit kleinen Tonfiguren, es sind aber auch schon lebensgroße Skulpturen entstanden. Unter anderem arbeitet er auch mit Ytongsteinen und Gips.

2004 war er mit seiner Skulptur „Der Einzelgänger“ Sieger bei der 33. Oberhessischen Kunstausstellung. Dennoch: Man müsse ihn drängen, an seinem Denkmal zu meißeln, sagte Professor Dr. Dieter Flach augenzwinkernd, der die Eröffnungsrede vor rund 80 Gästen bei der Vernissage am Sonntag hielt.

  • Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar zu sehen; geöffnet Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr

von Nadja Schwarzwäller

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