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In Comicverfilmung fließt viel Blut

Neue Filme in marburg In Comicverfilmung fließt viel Blut

Märchenhafte Feenflügel, ein schießwütiger Maskenmann, eine Kriegsgeschichte und ein Dokumentarfilm gegen Schubladendenken: Die Kinostarts sind vielfältig.

Marburg. Es glitzert und funkelt, jauchzt und lacht - das kann nur ein Mädchenfilm sein, so wie „Das Geheimnis der Feenflügel“. Das harmlos-liebliche Zeichentrickabenteuer rund um Tinkerbell ist ein Zeitvertreib für alle Mädchen, die in Rosa schwelgen und von niedlichen Feen mit Goldstaub und Flügelchen träumen.

Tinkerbell schleicht sich in die Winterwelt, obwohl das streng verboten und obendrein lebensgefährlich ist. In dem Wunderreich aus Schnee- und Eisglitzer entdeckt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Fortan setzt sie alles daran, das warme und das eisige Feenreich zu vereinen. Doch dabei bringt sie alle Feen in Gefahr. Der Film mit Synchronsprechern wie Mandy Capristo und Christian Tramitz ist aufwendig in 3D gestaltet, die Geschichte charmant erzählt. Kleine Mädchen dürften begeistert sein. Ihre erwachsenen Begleiter müssen sich allerdings in Geduld üben, da die Erzählung an der Oberfläche bleibt und eine tiefere Ebene fehlt.(dpa)

Der Film läuft ab heute im Cineplex.

„Dredd“: Für Silvester Stallone war seine Rolle als „Judge Dredd“ Mitte der 90er Jahre alles andere als ein Karriere-Highlight. Eine krude Staatsverschwörung und eine angedeutete Lovestory in der Comic-Verfilmung stießen beim Publikum auf Ungnade. Ein neuer 3-D-Hollywood-Film über den Supercop „Dredd“ setzt nun voll auf einen simplen Plot, keine Emotionen - und viel, viel Blut. Damit liegen die Filmemacher um Regisseur Pete Travis („Endgame“) näher an der Comic-Vorlage. Den neuen Dredd spielt der Mund von Karl Urban - andere Teile von Kopf und Körper sind hinter der gewaltigen Rüstung nicht zu sehen. (dpa)

„Dredd“ läuft ab heute im Cineplex (ab18).

„Red Tails“: Während des Zweiten Weltkriegs wird die erste Lufteinheit der US-Armee mit ausschließlich afroamerikanischen Piloten nach Europa geschickt. In Italien müssen sich die Flieger zunächst mit einfachen Einsätzen gegen Straßen- und Schienen-Transporte zufriedengeben. Dann aber macht sich die 332nd Fighter Group mit wagemutigen Lufteinsätzen einen Namen.

Schließlich wartet eine große Aufgabe auf die Männer: Es soll gen Berlin gehen. Das Budget des von wahren Begebenheiten inspirierten Kriegsfilms betrug etwa 50 Mio Euro. George Lucas („Star Wars“) war als Executive Producer maßgeblich an der Entstehung beteiligt. Anthony Hemingway („The Wire“) führte Regie.(dpa)

„Red Tails“ läuft ab Freitag im Capitol.

„Alles wird gut“: Ein Film gegen das Schubladendenken: „Alles wird gut“ von Niko von Glasow zeigt, dass sich Menschen nicht einfach einordnen lassen. Behindert oder nicht behindert? Eine schwierige Frage. Denn während die einen offensichtlich im Rollstuhl sitzen, blind sind oder kurze Arme haben, haben andere ihre Handicaps gut versteckt. Regisseur von Glasow ist überzeugt, dass jeder Mensch seine Schwächen, aber vor allem auch seine Stärken hat. In seinem amüsant-liebenswerten Film spielt ein bunt zusammengewürfeltes Ensemble aus Menschen mit und ohne Behinderungen. Alle haben ein Ziel: Sie wollen bei einem Casting eine der begehrten Theaterrollen ergattern. Doch leider wird die Truppe in einem Nebenraum vergessen. Und beim stundenlangen Warten auf das Vorsprechen treten die Ängste, Verletzlichkeiten und besonderen Fähigkeiten jedes Einzelnen klar zutage. Ob einer behindert ist oder nicht, gerät im Laufe des anrührenden und lustigen Films bald in Vergessenheit. Eine Idealvorstellung auch für die Realität - „Alles wird gut“! (dpa)

Der Film läuft an heute in der Kammer.

Das Gehemins der Feenflügel

Stimmen der Besucher der OP-Vorpremiere

„Zuckersüßer Film – so leicht wie Feenflügel.“

Kirsten Blick (42) aus Marburg

„Der Film war cool, spannend und traurig.“

Lea Marozsan (3) aus Neustadt

„Toller Film für kleine Mädchen. Es bugsiert sie in eine kleine rosa Welt.“

Michaela Paulic (37) aus Marburg

„Der Film ist so toll, dass ich fast in die Hose gemacht hätte!“

Carolina Mönke (4) aus Ebsdorf

„Ich fand den Film gut. Er war spannend, lustig, schön und auch ein wenig traurig.“

Leonie Gäckler (10) aus Wetter

„Ein Film, der Gänsehaut verursacht.“

Christine Dreier (49) aus Neustadt

„Superschön, liebenswert und ein Kinderfilm mal ohne Gewalt.“

Manuela Gerber (41) aus Kirchhain

„Ein Familienfilm für´s Herz. Wer wagt, gewinnt!“

Sabine Frank-Wolff aus Marburg

„Das Schönste war, als die Schwestern zusammen waren. Ich will gleich nochmal rein!“

Amelie Weitzel (6) aus Marburg

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