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Höllenritt ist Prüfung für Ski-Profis

Kino: „Die Streif“ Höllenritt ist Prüfung für Ski-Profis

„Die Streif – One Hell of a Ride“ ist der Titel eines hintergründigen Films über die Rennstrecke in Kitzbühel, bei der am kommenden Sonntag die nächste Auflage ansteht.

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Die Streif oberhalb von Kitzbühel ist die schwierigste Abfahrts-Rennstrecke der Welt. Didier Cuche hat mit fünf Siegen dort am häufigsten gewonnen.

Quelle: Thimmfilm

Für Abfahrtsläufer ist die Streif die anspruchsvollste, schwierigste und vielleicht auch gefährlichste Strecke der Welt. Und sie ist folgerichtig auch der Star in einem Dokumentarfilm über die Hintergründe dieses legendären Skirennens in Österreich.

Wer auf dieser Strecke zwischen Mausefalle, Lärchenschuss und Hausbergkante einmal für einen kurzen Moment nicht aufpasst, den wirft die Streif gnadenlos ab. Wer sie aber beherrscht und dort als Schnellster runterfährt, der wird  bei Gänsehaut-Atmosphäre von mehr als 30 000 Skisportfans gefeiert.

Fünf Athleten – Aksel Lund Svindal, Max Franz, Hannes Reichelt, Erik Guay und Yuri Danilochkin – wurden bei ihren Vorbereitungen zum schwierigsten aller Abfahrtsrennen über ein Jahr lang beobachtet. Als „Erzähler“ fungieren der bislang einzige US-Gewinner Daron Rahlves und der Schweizer Didier Cuche, dank seiner fünf ­Triumphe der „König von Kitz“.

Eindrucksvoll wird geschildert, wie anstrengend und vielfältig die Vorbereitungen für die rund zweieinhalb Minuten des wilden Höllenritts auf der Streif sind. Gegengeschnitten werden die spektakulärsten Momente der Abfahrt aus dem Jahr 2014 mit einem meditativen Akt der Körperbeherrschung eines Balance-Künstlers, der mehrere Holzstangen balanciert, bis eine Feder diese zum Einstürzen bringt. Eine Fahrt auf der Streif ist stets ein Tanz auf des Messers Schneide.

Die bewegendsten Passagen dieses mitreißenden Sportfilms sind die Aussagen der beiden schwer gestürzten Abfahrer Daniel Albrecht und Hans Grugger, die trotz großer Anstrengungen nach ihren schrecklichen Stürzen schließlich den Abfahrtssport aufgeben mussten. Doch genauso begeisternd ist auch das Leuchten in den Augen von Didier Cuche, als er erzählt, wie er in seinem letzten Rennen auf der Streif noch einmal gewonnen hat.

Die Dokumentation ist am Dienstag, 20. Januar, um 20.30 Uhr noch einmal im Cineplex zu sehen.

von Manfred Hitzeroth

 

„Die Streif – One Hell of a Ride“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat:
sehenswert
mit der Note 3,16 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:
„Und ewig ruft die Streif, bis dass die Feder fällt. “
 Gerhard Hentschel (59) aus Marburg

„Packende Szenen und atemberaubende Eindrücke mit fatalen Momenten. Sehenswert!“
 Marco Schmidt (18) aus Reddehausen

„Wie bekloppt ist der Mensch...“
 Monika Hentschel aus Marburg

„Super, der Grad zwischen Sieg und Tod wird erstmals sehr anschaulich gezeigt “
 Max Haubold (19) aus Marburg

„Auch für Nicht-Skifahrer sehr sehenswert!“
 Niko Wourtsakis (20) aus Ockershausen

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Heinz Koch, Anja Baumbach, Erhard Schaal, Irene Kißling-Buckler und Nico Jungmann. Die Karten werden zugeschickt.

Die OP-Hitparade:
1. Tribute von Panem – Mockinjay 1 (3,49)
2. Love, Rosie – Für immer vielleicht (3,43)
8. Die Streif – One Hell of a ride (3,16)

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