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Heitere Bilder aus Marburg und aus aller Welt

Ausstellung in der Kunstapotheke Heitere Bilder aus Marburg und aus aller Welt

Zwar liegt das Schöne durchaus in der Nähe, doch dadurch ließ sich Dr. Herwig Gödeke nicht davon abhalten, auch in die Ferne zu schweifen und dortige Landschaften, Städte und Architekturen in seinen Bildern festzuhalten.

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Dr. Herwig Gödeke zeigt Bilder mit Motiven aus Marburg, aber auch von Reisen.

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Die Ergebnisse können Besucher der Ausstellung „Nah und Fern - Reise- und Marburgbilder von Herwig Gödeke“ in der Kunstapotheke, der Galerie am Richtsberg, betrachten. 42 Bilder aus den Jahren 2002 bis 2017, vor allem Aquarelle, aber auch solche in Acryltechnik, vereinen Impressionen von unserem Landkreis und von Marburg mit solchen von Grönland, den USA, von Japan und Malaysia sowie aus europäischen Ländern. Dazu kommen fünf Bilder, die Gödeke in Anlehnung an Lyonel Feininger und Jack Vettriano geschaffen hat.

Der 1930 in Chemnitz geborene Gödeke wurde in Marburg vor allem durch seine langjährige Tätigkeit als Osteuropa-Referent an der Universitätsbibliothek und seine Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte bekannt. Wie Dr. Horst von Chmielewski in seiner Einführung bei der von 60 Gästen besuchten Vernissage berichtete, stamme Gödeke aus einem künstlerisch geprägten Elternhaus: Großvater und Vater seien anerkannte Maler gewesen. Der promovierte Slawist habe jedoch erst nach seiner Pensionierung begonnen, sich intensiv mit Malerei zu beschäftigen, unter anderem in der Gruppe „Die Montagsmaler“ unter Leitung der Marburger Künstlerin Randi Grundke. „Eine heitere und dezente Atmosphäre prägt seine Bilder. Im Wesentlichen zielt seine Absicht darauf, dem Betrachter Freude zu bereiten“, sagte von Chmielewski.

Als schönstes Bild dieser, seiner vierten, Ausstellung empfindet Gödeke übrigens „Marburg Klein Venedig“, ein Blick auf die sich in der Lahn spiegelnden Häuser Am Grün mit dem Landgrafenschloss im Hintergrund.

  • Die Ausstellung in der Kunstapotheke, Friedrich-Ebert-Straße 25, ist bis zum 9. Februar dienstags, mittwochs und donnerstags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

von Manfred Schubert

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