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Heiße Artistenshow in 
der Waggonhallen-Sauna

„Grammophobia“ Heiße Artistenshow in 
der Waggonhallen-Sauna

Akrobatik, Tanz, Jonglage – die Absolventen der Berliner Artistenschule zeigten in der Waggonhalle eine abwechslungsreiche Show mit vielen verschiedenen Varieté-Elementen.

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Die Absolventen der Staatlichen Artistenschule Berlin gastierten mit einem unterhaltsamen Programm in der ausverkauften Waggonhalle.

Quelle: Mareike Bader

Marburg. Es war heiß in der Waggonhalle. Die Programmhefte wurden zu Fächern umfunktioniert und zur Pause strömte jeder sofort ins Freie. Doch kaum hieß es „Die Vorstellung in der Sauna geht weiter“, zog es alle wieder zurück. Denn die Show der Absolventen der Staatlichen Artistenschule Berlin war mitreißend.

Die Kraft und Körperspannung der elf Artisten war verblüffend – ebenso aber auch ihr Gefühl für Tanz und die Lebensfreude, die sie ausdrückten. Worte waren dabei überflüssig. Regisseur Philipp Boë hat die Schüler bis zu ihrem Abschluss Ende Juni begleitet und für sie eine stimmige Show konzipiert, die die jeweiligen Sparten mit fließenden Übergängen verband.

Eingebettet waren die verschiedenen Nummern in eine Szenerie, die einem mit vielen Requisiten gefüllten Dachboden glich. Besonders umjubelt waren die Akrobatik-Nummern, wie die der „3 Funky Monkeys“ Toan Le, Ferenc Heinrich und Milu Chuh, die am Chinesischen Mast gegen Ende der Show atemberaubende Tricks zeigten.

Mia geht unter die Decke

Leichtfüßig kletterten sie die Stange hinauf, die in der Mitte der Bühne schnell aufgebaut worden war und von vier Spanngurten gehalten wurde. Teilweise hingen sie zu dritt an der Stange, kletterten übereinander oder ließen sich hinunterrutschen, um kurz vor dem Boden wieder fest an der Stange zu hängen.

Auch für Mia Mattenklott ging es hoch hinaus. An ihren Zwillingsschlaufen wirbelte sie bis knapp unter der Decke der Waggonhalle in luftiger Höhe und begeisterte wie die anderen Akrobaten mit einer unglaublichen Körperbeherrschung. Diese zeigte auch Anissa Elakel, die auf den Kanten eines Sofas ihre Handstand-Equilibristik präsentierte.

Mario Kunzi und Joschka Schneider zeigten sich bei ihrer Partner-Akrobatik als hervorragend eingespieltes Team. Die beiden kennen sich, seit sie sechs Jahre alt waren, und trainieren seit der sechsten Klasse. Das Publikum war begeistert und bedankte sich mit viel Applaus und Jubel.

von Mareike Bader

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