Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Heimische Bands räumen in Frankfurt ab

Emergenza-Bandcontest in der „Batschkapp“ Heimische Bands räumen in Frankfurt ab

Mit Rap und Funk-Rock hat „Bazouka Groove Club“ aus Marburg in der „Batschkapp“ die Jury des Emergenza-Bandcontests überzeugt. Die Hinterländer Rockband „Granny Meat Stone Shit“ eroberte das Publikum für sich.

Voriger Artikel
Abenteuer, Freundschaft und der Ernst des Lebens
Nächster Artikel
Ein Kinderstück für Erwachsene inszeniert

Sebastian Blanke, Frontmann von „Bazouka Groove Club“, im Einsatz auf der „Batschkapp“-Bühne.

Quelle: Maximilian Judith

Frankfurt. Vier Busse aus ­Marburg und Umgebung rollen am Pfingstsonntag vor den Club „Batschkapp“ in Frankfurt – weit mehr als 200 Fans sind mit an Bord, angereist aus dem heimischen Landkreis, um „ihre“ Musiker beim Deutschland-Mitte-Finale des Bandcontests Emergenza zu unterstützen.

Allein drei Busse hat die Rockband „Granny Meat Stone Shit“ (GMSS) für den Auftritt in Frankfurt vollgemacht – gefühlt das halbe Hinterland versammelt in Frankfurt, allesamt unschwer zu erkennen an den schwarz-weißen Fan-Shirts. „Drei Busse voller Fans – so etwas habe ich hier auch noch nicht erlebt“, sagt Sabrina Lüftner, Emergenza-Managerin und Moderatorin des Abends, die „überglücklich“ war, weil GMSS-Drummer und Metzgermeister Martin Seitz ihr zur Feier des Abends einen frischen Mett-Igel aus eigener Schlachtung mitgebracht hatte.

Fleisch-Fürsorge auch für die Fans: Die drei Tour-Busse hatte der Drummer mit insgesamt 300 Würstchen ausgestattet: „Pfefferbeißer, Knackwürstchen, Chillibeißer und so was, alle selbstgemacht“, erzählt er. Ihren vielen Anhängern haben die Rockmusiker aus Schlierbach es später am Abend auch zu verdanken, dass sie den Publikumspreis mit nach Hause nehmen dürfen.

Deutschland-Mitte-Finale im Emergenza-Bandcontest: Jury- und Publikumspreis gehen in den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Zur Bildergalerie

Bei der Abstimmung gehen für „Granny Meat Stone Shit“ in der „Batschkapp“ 178 Hände in die Höhe, mehr als bei jeder anderen der insgesamt 13 Bands. „Ich bin immer noch völlig überwältigt – es war so toll, so viele schreiende und feiernde Fans dabei zu haben. So ein Publikum, das ist einfach großartig“, sagt der GMSS-Drummer und freut sich über einen Festival-Auftritt, den die Hinterländer gewonnen haben.

Auf Unterstützung von Daheim konnten sich auch die fünf jungen Musiker von „Bazouka Groove Club“ verlassen. 50 Fans kamen aus Marburg mit nach Frankfurt. Und am Ende waren die „Bazoukas“ nicht nur vom Publikum, sondern auch von der Jury umjubelte Gewinner des Abends. „Das kam echt vollkommen unerwartet für uns“, sagt Gitarrist Joscha Mengel, mit seinen 18 Jahren einer der Jüngsten der Band, dessen ältestes Mitglied gerade 22 Jahre alt ist.

„Wir sind voll glücklich darüber, dass wir jetzt in Köln spielen dürfen“, sagt der Marburger, der am 17. Juli zusammen mit seinen Bandkollegen zum „Emergenza“-Deutschland-Finale nach Köln in die Live-Music-Hall fahren wird. Dort könnte „Bazouka Groove Club“ zur besten Band der Republik gewählt werden. „Dabei spielen wir erst seit einem Jahr zusammen“, verrät Joscha Mengel.

Von den drei Konzerten, die die Band beim Emergenza-Contest bislang im KFZ in Marburg, im „Bett“ in Frankfurt und in der „Batschkapp“ spielte, schwärmt Mengel sehr. „Er war einfach toll – auch mit den ,Grannys‘, wir sind richtig Freunde geworden“, sagt er über das Miteinander der heimischen Bands, die sich gegenseitig unterstützt haben.

von Carina Becker

Glücklich über ihren Publikumspreis: die vier Musiker von „Granny Meat Stone Shit“. Foto: Andreas Wagner
 

Hier können Sie sich einen musikalischen Eindruck der zwei Bands, Bazouka Groove Club und Granny Meat Stone Shit verschaffen:

 

 

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr