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Heidi Mahler tratscht im Treppenhaus

OP verlost Karten für Ohnsorg-Theater Heidi Mahler tratscht im Treppenhaus

„Tratsch im Treppenhaus“ ist ein alter Klassiker des Hamburger Ohnsorg-Theaters. Am 19. Januar um 20 Uhr gastiert das ­Ensemble mit dem Boulevard-Spaß in Stadtallendorf. In der Hauptrolle 
ist ­Heidi Mahler zu sehen.

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Mal ganz friedlich: Horst Arenthold und Heidi Mahler in einer Szene des Ohnsorg-Klassikers 
„Tratsch im Treppenhaus“.

Quelle: Maike Kollenrott

Stadtallendorf. In den 1960er Jahren waren die Aufführungen des legendären Hamburger Ohnsorg-Theaters regelrecht Straßenfeger, nicht nur in Hamburg sondern bundesweit. Denn viele Aufführungen des Ohnsorg-Theaters wurden im Fernsehen übertragen, „Tratsch im Treppenhaus“ 1962 als Aufzeichnung und am Silvesterabend 1966 sogar live – mit den unvergessenen Henry Vahl und Heidi Kabel.

Das Stück ist ein klassischer Schwank in vier Akten von Jens Exler. Die Uraufführung fand am 24. April 1960 an der Niederdeutschen Bühne Flensburg unter dem plattdeutschen Originaltitel „Sluderkraam in‘t Treppenhus“ statt. Neben „Opa wird verkauft“ und „Die Königin von Honolulu“ ist „Tratsch im Treppenhaus“ das wohl erfolgreichste Stück des erfolgsverwöhnten Boulevard-Theaters.

Das Stück spielt im Treppenhaus eines Mietshauses. Herr Brummer und Frau Knoop geraten in einen heftigen Streit um zwei Kammern, die an ­ihre Wohnungen grenzen. So weit, so normal. Doch wohnt eben in diesem Mietshaus auch Frau Boldt, eine giftige Tratschtante. Die weiß alles, zumindest tratscht sie über jeden Mitbewohner: Der eine klaut im Haus die Brötchen, die andere verdient sich ein saftiges Zubrot durch Untervermietung, der Hauswirt Schlachtermeister Tramsen verwurstet Katzenfutter – behauptet sie.

Heidi Kabels Tochter spielt Hauptrolle

Nichts als Unruhe stiftet die Klatschsüchtige mit ihren üblen Nachreden unter den Nachbarn. Tagein, tagaus spioniert sie den Bewohnern hinterher, kriegt, was sie an Neuigkeiten aufschnappt, in den falschen Hals und alles geht drunter und drüber. Klatsch, Tratsch, Missverständnisse und damit verbunden chaotische Szenen im Treppenhaus prägen dieses Stück.

In der Hauptrolle der Giftspritze Boldt ist Heidi Mahler zu ­sehen, die Tochter der Ohnsorg-Legenden Heidi Kabel und des Ohnsorg-Theater-Intendanten Hans Mahler. In weiteren Rollen zu sehen sind Beate Prahl, die unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“ bekannt ist, die Hamburgerin Arja Sharma, der neue Hamburger Publikumsliebling Horst Arenthold, Evangelos Sargantzos, Dieter Schmitt und Regisseur Michael Koch.

Zu sehen ist eine neue Inszenierung des Ohnsorg-Klassikers, die inzwischen vierte seit 1962. Premiere war im August vergangenen Jahres. Dort gab es, wie das Hamburger Abendblatt festhielt, den ersten Applaus sofort für das fast museal wirkende Bühnenbild. Seit dem 9. November ist das Ensemble mit „Tratsch op de Trepp“ auf Tournee.

OP-Gewinnspiel

Die OP verlost zehnmal zwei Freikarten für das Gastspiel des Hamburger Ohnsorg-Theaters am Dienstag, 19. Januar, um 20 Uhr. Um zu gewinnen, müssen Sie uns eine Frage beantworten: Wer spielte in den 1960er Jahren die beiden Hauptrollen?

Die Zuschriften gehen (bis Mittwoch, 13. Januar, 15 Uhr) unter den Stichwort „Ohnsorg“ an die Oberhessische Presse, Kulturredaktion, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg. Sie können auch per E-Mail übermittelt werden: kultur@op-
marburg.de .

Die Aufführung ist bereits sehr gut verkauft. Karten gibt es noch in den OP-Geschäftsstellen im Schlossberg-Center und im Franz-Tuczek-Weg 1 in Marburg, unter der Rufnummer 06453/912470, im Internet unter www.
depro-concert.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

von Uwe Badouin

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