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Hallenhymne macht Lust aufs Album

Tarja Falah Hallenhymne macht Lust aufs Album

Tammo Holzhausen und seine Metalmusik kennt man seit Jahren in und um Marburg. Sein neues Projekt „Tarja Falah“ ist ein richtiges Familienprojekt und trotzdem rockig wie eh und je.

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Tammo Holzhausen, René Becker und Jannis Holzhausen sind ab morgen als „Tarja Falah“ mit ihrer CD „Welcome to Hysteria“ zu hören.Foto: Tarja Falah

Marburg. Vor drei Jahren wurde Tammo Holzhausen von Mitgliedern des Blue Dolphins Fan Club Marburg gefragt, ob er nicht eine Hallenhymne für die Basketball-Bundesliga-Damenmannschaft des BC Pharmaserv Marburg schreiben könnte. Gesagt getan. Zusammen mit seinem Sohn Jannis schrieb der „Screw Loose“-Sänger im Frühjahr 2011 die „Blue Dolphins Hymne“, die seitdem bei jedem Bundesliga-Heimspiel der Blue Dolphins zu hören ist.

Aus Spaß wurde Vater-Sohn-Projekt

Inspiriert von dieser Zusammenarbeit entstanden weitere Songs und es entwickelte sich ein richtiges Vater-Sohn-Projekt. Musikalisch ordnet Tammo Holzhausen das Projekt als experimentellen Rock mit Einflüssen aus Hardrock, Gothicund Electronic ein. Das Album ist aber nicht nur was für Rock-Fans. Die Musik sei nicht so schnell, manchmal sogar getragen. „Es muss rund klingen“, fasst Tammo Holzhausen zusammen. Zwölf Songs beinhaltet das Album „Welcome to Hysteria“ der eigens dafür formierten Band „Tarja Falah“. Der Name „Tarja Falah“ setzt sich aus den Namen der Beteiligten Tammo und Jannis Holzhausen zusammen. Dazu kam René Becker, Gitarrist der „Tigerstripes“ und Tammos Neffe, der sämtliche Gitarrenparts übernahm. Weitere Unterstützung fand man in Hanna Reger vom Oberstufenchor der Alfred-Wegener-Schule (AWS) in Kirchhain, die mit ihrer jungen Stimme bei drei Stücken zu hören ist. Tammos Schwester Steffi Holzhausen singt den weibliche Part im Song „The Storyteller“.

Der Großteil der Musik stammt jedoch von Jannis Holzhausen, der bis auf die Gitarrenparts, alles selbst eingespielt hat.

Nach gut zweieinhalb Jahren erfolgt nun der Verkaufsstart. „Es ist erstaunlich wie lang das andauert“, erzählt Tammo Holzhausen im Gespräch. Vom Rohgerüst bis zum Endmastering seien für ein Lied gut zwei Monate ins Land gegangen. Darunter hätte besonders die Familie gelitten, aber seine Frau und seine Tochter hätten es sehr geduldig mitgetragen.

Vorerst ist das Album jedoch als reines Studioalbum eines Hobbyprojektes gedacht, da für die Jugendlichen erst einmal die Schule im Vordergrund steht. „Wenn du 20 Jahre coverst, hast du auch Lust mal wieder was Eigenes zu machen“, gibt Tammo Holzhausen jedoch zu.

Videodreh in der AWS soll folgen

Nach dem CD-Release ist sogar ein Videodreh zum Song „Evil Little Paradise“ geplant. Zusammen mit der Deutschen Filmagentur Siegen-Kreuztal soll in den Weihnachtsferien in der Alfred-Wegener-Schule gedreht werden und auch die Technik-AG der AWS, in der Jannis mitarbeitet, soll involviert sein. Wie in dem Lied, soll im Video der Umgang mit Alkohol kritisch beschrieben werden.

Auf dem Album ist auch die „Blue Dolphins Hymne“ zu finden, die wie die anderen Songs auch viele Hörtests durchlief und so auch verbessert wurde. Statt den durchgehenden Gitarrensounds, sind diese nun akzentuierter eingesetzt. Beim Spiel der Blue Dolphins am Samstag werden die Musiker auch mit einem Verkaufsstand vertreten sein.

Die CD „Welcome to Hysteria“ ist ab morgen im Medialand Wehrda, Kaufhaus Ahrens und im Schallplattenladen A-Dur für 9,99 Euro erhältlich.

von Mareike Bader

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