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Hai-Alarm in Mexiko

Kinostart: „The Shallows“ Hai-Alarm in Mexiko

Unter der Regie von Jaume Collet-Serra bekommt es die surfende Blake 
Lively an einem einsamen mexikanischen Strand mit einem Hai zu tun.

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Noch ahnt Nancy (Blake Lively) nicht, was sich unter Wasser verbirgt.

Quelle: Sony Pictures

Während „Der weiße Hai“ von Steven Spielberg vor über 40 Jahren eine ganze Gemeinde in Angst und Schrecken versetzte, muss sich Hauptdarstellerin Blake Lively („Gossip Girl“) in „The Shallows“ nun in einer menschenleeren mexikanischen Strandbucht ganz allein gegen einen aggressiven Raubfisch wehren.

Zwischen Mensch und Tier kommt es zu einem zermürbenden Kampf auf Leben und Tod. Die Regie zu diesem, mit Horrorelementen durchsetzten Überlebensthriller führte der Spanier Jaume Collet-Serra („House of Wax“).

Die eingangs aufdringliche musikalische Flankierung konterkariert Regisseur Collet-Serra mit wunderbaren Natur-Impressionen, famosen Vogelperspektiven, packenden Unterwasseransichten und starken Surf-Szenen. Der meist recht realistischen Anmutung kommt es zudem zugute, dass Collet-­Serra auf am Computer genierte Effekte über weite Strecken verzichtet.

Auch wenn der spanische Regisseur mit seiner Hai-Story nicht an Spielbergs übergroßes Vorbild heranreicht, so scheint er sich doch teils daran zu orientieren: So 
dauert es auch diesmal eine Weile, bis man das vermeintliche Ungeheuer erstmals in Gänze zu sehen bekommt, was der Spannung auch hier zuträglich ist.

Auch wenn „The Shallows“ dem Untergenre des Hai-Films nichts Wesentliches hinzuzufügen vermag, so fühlt man sich hier doch sehr gut unterhalten. Mit seinen 86 Minuten ist er ein wunderbares Beispiel für ökonomisches, sehr bündiges und hoch effektives Erzählen.

  • Der Film läuft im Cineplex.

von Matthias von Viereck

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