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Hälfte der Sanierung schon finanziert

Museumsfruende wählen Vorstand Hälfte der Sanierung schon finanziert

Die„Freunde des Museums für Kunst und Kulturgeschichte Marburg“ haben ihren neuen Vorstand gewählt. Auch die Innensanierung des Ernst-von-Hülsen-Hauses stand auf der Tagesordnung.

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Der neue Vorstand: Horst Piringer (hinten von links), Fridhelm Faecks und Jürgen Wieprecht mit Museumsleiter Dr. Christoph Otterbeck sowie (davor von links) Inge Maisch, Susanne Piringer,
Karin Stichnothe-Botschafter, Inge Kachel-Moosdorf und Dr. Catharina Graepler.

Quelle: Pascal Ertl

Marburg. Zu Beginn der Mitgliederversammlung der Museumsfreunde fand der Vereinsvorsitzende Horst Piringer optimistische Worte. Die Zahl der Mitglieder habe sich von 183 auf 191 gesteigert. Auch die Finanzen des Vereins sähen gut aus. Mit einem Kapital von 22500 Euro schlossen die Kunstfreunde das Jahr 2015 ab.

Piringer hatte in der Versammlung in den Räumen des Hörsaalgebäudes der Philipps-Universität hingegen auch bedauerliche Neuigkeiten. Bernd Höhmann, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, hatte angekündigt, nicht mehr für diese Position zu kandidieren. Er möchte sich zeitnah neuen Projekten widmen. „Der Vorstand hat größtes Verständnis für diese Entscheidung“, sagte Piringer.

Zwei neue Mitglieder in Vorstand gewählt

Nach der Wahl, die gemäß dem Turnus alle zwei Jahre stattfindet, blieben die Vorstandsmitglieder in ihren Positionen weitgehend unverändert. Die Änderungen: In die Position des stellvertretenden Vorsitzenden wurde Rechtsanwalt Fridhelm Faecks gewählt. Inge Kachel-Moosdorf wird als neue Beisitzende tätig, um die künftigen Verwaltungstätigkeiten zu bewältigen. Zum Spendenprojekt „Kunst braucht Raum“ stellte der Museumsdirektor Dr. Christoph Otterbeck - stellvertretend für die Fundraising-Beauftragte Iris Rubinich - die aktuellen Fortschritte vor.

Die zu finanzierenden Anteile zur Innensanierung des Ernst-von-Hülsen-Hauses von 1,25 Millionen Euro seien mit 600.000 Euro knapp zur Hälfte erreicht. Die Finanzierung der Sanierung des Foyers von 100.000 Euro ist mit dem erreichten Betrag von 86.000 Euro ebenfalls auf dem besten Weg.

Die Spendenkampagne ist ein Kreativwettbewerb, zu dessen Abschluss die kreativste Spendenidee ausgezeichnet werden soll.

Planmäßig soll das Museum im Wintersemester 2017/2018 mit saniertem Innenraum wieder eröffnen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen noch weitere Kunstprojekte realisiert werden.

von Pascal Ertl

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