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Großes Kino auf 200 Quadratmetern Fläche

Open-Air-Kino Großes Kino auf 200 Quadratmetern Fläche

Am Freitag, 29. Mai, beginnt die Open-Air-Kinosaison auf der Schlossparkbühne: Start ist um 20.30 Uhr mit der französischen Erfolgskomödie „Willkommen bei den Sch’tis“.

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von Christine Krauskopf

Marburg. Wie üblich zeigt Hubert Hetsch dort eine Auswahl der besten Filme der letzten Monate: Clint Eastwoods Meisterwerk „Gran Torino“ (30. Mai) ist darunter, „Der Vorleser“ (11. Juni), der die OP-Kinohitparade anführt, Mario Barths „Männersache“ (27. Juni) und auch der achtfach Oscar-prämierte Film „Slumdog Millionär“ (19. Juni).

Dazu kommt eine OP-Vorpremiere: „Kleine Verbrechen“ (4. Juni) ist eine leichte griechische Sommerkomödie um einen Polizisten, der gar zu gern Verbrechen bekämpfen würde. Ein Wiedersehen ist mit Til Schweigers „Keinohrhasen“ geplant (12. Juni), der mit 25 106 Besuchern im Cineplex plus weiteren 300 auf der Schlossparkbühne in die Erfolgsgeschichte der Marburger Kinos eingeht.

Mit dem „Baader-Meinhof-Komplex“ (15 960 Besucher in Marburg) und „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ (10 579) sind zwei weitere sehr erfolgreiche Filme im Programm. Sie werden am 25. Juni beziehungsweise am 13. Juni auf der Schlossparkbühne gezeigt.Mit der Bergsteigerdokumentation „Am Limit“ ist erstmals ein Film eines Trägers des Marburger Kamerapreises vertreten: Wolfgang Thaler gelangen atemberaubende Aufnahmen im Gebirge, die am Pfingstsonntag (31. Mai) auf der 200 Quadratmeter großen Leinwand sicher überwältigend wirken.

In den nächsten Wochen wird auch noch „Megacities“ (28. Juni) in der Open-Air-Version zu sehen sein. Thaler und seine Arbeiten blieben in den Köpfen der Marburger. Er war der erste Dokumentarfilmer, dem der Marburger Preis verliehen wurde. Im März hat bei der Preisverleihung in der Alten Aula und auch bei den Kameragesprächen habe alles gepasst, erinnert sich Hetsch. Das habe sicher auch an dem Engagement von Kulturamtschef Dr. Richard Laufner, Professor Karl Prümm, dessen Studenten und an dem Vierergespann gelegen, dem außer Thaler die Regisseure Pepe Danquart, Michael Glawogger und Ulrich Seidl angehören.

Übrigens berät die Jury derzeit schon fleißig über den nächsten Preisträger. Am 26. Juni treffen sich die Kinofachleute um 17 Uhr in Frankfurt, um in der dann folgenden Diskussion vielleicht schon eine Entscheidung zu fällen. Einen Tipp will Hubert Hetsch auf keinen Fall abgeben, nur etwas traurig wird er jetzt schon. Denn für Prümm ist der Kamerapreis möglicherweise der letzte, bevor er sich aus dem Berufsleben verabschiedet.

Das Open-Air-Programm erscheint in drei Etappen, das aktuelle liegt unter anderem in den Kinos aus. Weitere Informationen unter Telefon0 64 21 / 6 26 77, 6 72 69, 1 73 00 und 17 30 66 sowie im Internet auf den Seiten www.marburgerfilmkunst.de und www.cineplex.de.

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