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Gospelchor „Come together“ begeistert

Bauerbacher Musiktage Gospelchor „Come together“ begeistert

Die Bauerbacher Musiktage gewinnen eine wachsende Fangemeinde. Gut 80 Musikfreunde hörten am Sonntag in der Kreuzkirche ein Konzert unter dem Motto „Neues Gesangbuchlied trifft Gospel“; denn zum evangelischen Gesangbuch gibt es ab September ein Heft mit 164 Liedern.

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Das Foto zeigt einige Frauen aus dem Kirchenkreis-Gospelchor mit Bezirkskantor Peter Groß.

Quelle: Silke Leich

Bauerbach. Der Kirchenkreis-Gospelchor „Come­ ­
together“ stimmte unter der Leitung von Bezirkskantor Peter Groß acht Gospels an. Kantor Groß begleitete den Chor am Klavier, Pfarrerin Berit Hartmann moderierte und dirigierte. Sie hatte die Gospels zudem übersetzt und kommentiert: Sänger lasen die Informationen vor, so dass jeder Zuhörer jedes Lied verstand. Sehnsuchtsvoll ertönte „In Your Presence“, begeisternd „He Is A Living God“,beschwörend „Help me, Lord“, rasant und fast verführerisch „Jesus On the Mainline“.

Ein Glanzlicht war der Freiheits- und Rachegospel „Go down, Moses“: Da klangen Klavierpassagen wie ein lauernd schreitender Panther. Da drohten die Sopran- und Altstimmen den Tod der Erstgeborenen an, unterlegt von entschlossen fordernden Tenören und Bässen.

Der spirituellste Gospel war „Swing low, sweet chariot“ mit seinem meditativ sich wiederholenden Rhythmus: ein Gospel wie heimwärts rollende Räder. Im Bitt- und Zweifelgospel „Pass me not, my gentle Savior“ wechselten Chor- und Solopassagen: Einmal sang der Chor äußerst fordernd „Help“ und die Solistin Hartmann ergänzte eindringlich „my unbelief“, zusammen: „Hilf meinem Unglauben!“.

Der Chor sang auch Martin Luthers „Verleih uns Frieden gnädiglich“ nach einem Satz von Matthias Nagel. Pfarrerin Hartmann sang zur Gitarre, von Groß am Klavier begleitet, zwei ihrer geistlichen Lieblingslieder und die Berliner Kirchentagshymne „Du bist ein Gott, der mich anschaut“.

Zudem intonierte Kantor Groß im Wechsel mit dem Publikum „Ich sing‘ dir mein Lied“ nach einem Arrangement des Marburgers Jean Kleeb. Die Samba­klänge waren phantastisch. Das fanden die Zuhörer auch. Sie waren sowieso begeistert gewesen, hatten viel Beifall gespendet und immer wieder mitgesungen.

von Silke Leich

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