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„German Stage Service“ holt Filme auf die Theaterbühne

Die Reihe „Zärtlicher als das Leben“ im G-Werk „German Stage Service“ holt Filme auf die Theaterbühne

„Zärtlicher als das Leben“ sind Filme. Dies meinte zumindest der französische Regisseur Francois Truffaut. „Zärtlicher als das Leben“ hat auch das freie Marburger Theater German Stage Service ihre Reihe über „Filme auf der Bühne“ betitelt.

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Regisseur und Darsteller Rolf Michenfelder (vorne) setzt für die Reihe gleich drei Filme in Szene.

Quelle: German Stage Service

Marburg. Drei Premieren mit je drei Filmen stehen im Oktober, November und Dezember auf dem Programm. Die Reihe startet am Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr im G-Werk auf den Afföllerwiesen.

Die Reihe will „unsere Faszination für den Film“ aufgreifen, so die Theatermacher: Zum Auftakt sind „Die Frau nebenan“ von Truffaut, die Komödie „Täglich grüßt das Murmeltier“ von Harold Ramis und das Roadmovie „Wild at Heart“ von David Lynch auf der Bühne zu erleben – nicht aber als Film, sondern als kleine, kompakte und stilistisch sehr unterschiedliche Inszenierungen von jeweils 20 bis 30 Minuten.

Drei Regisseure haben sich gemeinsam mit Darstellern mit den Filmen auseinandergesetzt und sehr eigene und sicher auch eigenwillige Zugänge zu den Filmen gefunden: Dieter Krockauer macht den Truffaut-Film, Simon Meienreis vom Hessischen Landestheater gemeinsam mit Moritz Pliquet das „Murmeltier“ und Rolf Michenfelder den Lynch-Klassiker.

„Beim Improvisieren für unsere Stücke erzählen wir uns oft Filme“, sagte Rolf Michenfelder. „Jetzt haben wir daraus ein ausuferndes Projekt gemacht. Es hat mich gepackt, ich gehe ohnehin sehr gerne ins Kino.“
Jedes Film-Theater-Trio wird an drei Abenden gezeigt: Die Auftakt-Reihe ist außerdem am 10. und 17. Oktober zu sehen.

Am 6. November hat der zweite Teil Premiere mit Baz Luhrmans „Romeo und Julia“, Aki Kaurismäkis „Ariel“ und Pedro Almodóvars „Die Haut, in der ich wohne“. Am 3. Dezember folgen „Twin Peaks“ von David Lynch, die Komödie „Der Florentiner Hut“ mit Heinz Rühmann aus dem Jahr 1939 und das Fantasy-Drama „Mr. Nobody“ von Jacob von Dormael.

von Uwe Badouin

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