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Gerard Butler bezirzt unglückliche Mütter

Neu im Kino: Kiss the Coach Gerard Butler bezirzt unglückliche Mütter

Ein gut aussehender Ex-Fußballprofi und ein Haufen gelangweilter Mütter - schon steht das Grundrezept von „Kiss the Coach“. Die neue Komödie mit Gerard Butler in der Hauptrolle ist leichte Kost fürs Massenpublikum.

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Der Ex-Fußballer George (Gerard Butler) ist in die USA gezogen, um seinem Sohn Lewis (Noah Lomax) nahe zu sein.Foto: Splendid

Quelle: Splendid Film

Marburg. Im Mittelpunkt der Handlung steht George, Ex-Profifußballer aus Europa. In einem kleinen Vorort im US-Bundesstaat Virginia versucht er, sein Leben nach dem Karriereende in den Griff zu bekommen. Denn hier leben Georges zehnjähriger Sohn Lewis und seine Ex-Frau Stacie (Jessica Biel). Sie will George eigentlich zurückgewinnen - wären da nicht die Hormon-gesteuerten Mütter in Lewis‘ Fußballteam.

Dort ist George der neue Coach, der in seinen Shorts die Mütter der jungen Spieler in Wallung bringt. Uma Thurman, Catherine Zeta-Jones und Judy Greer spielen die Hausfrauen Patti, Denise und Barb. Leider fehlt ihnen die Selbstsicherheit, die Ü-30-Frauen normalerweise gewonnen haben sollten. Statt souverän und ruhig sind sie aufgekratzt und lästig. Von der hochkarätigen weiblichen Besetzung ist man solche Rollen eher nicht gewohnt: Aus der „Kill Bill“-Rächerin Uma Thurman beispielsweise wird in „Kiss the Coach“ ein sich auf die Lippen beißender Teenie. Das wirkt bei der Schauspielerin dann doch oft zu aufgesetzt und unglaubwürdig.

Die Mütter schmeißen sich schamlos - bis zum Fremdschäm-Niveau - an George ran, dem es guttun würde, das Wörtchen „Nein“ zu kennen. Obwohl weibliche Kinobesucher Gerard Butler sicherlich vieles verzeihen würden - irgendwann erreicht auch George die Grenzen des Akzeptierbaren.

von Lea Sibbel

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