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Gelungenes Geburtstagskonzert

Studierenden-Bigband Gelungenes Geburtstagskonzert

"Das Beste aus 20 Jahren" - damit hatten die 20 Musikerinnen und Musiker der Studierenden-Bigband Marburg um Dirigent und Pianist Andreas Hofacker nicht zuviel versprochen.

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Neben Philipp Meine übernahm am Donnerstag zum ersten Mal Domenika Buyuklieva als neue Sängerin der Studierenden-Bigband den Gesang.Foto: Manfred Schubert

Quelle: Manfred Schubert

Marburg. Auch Etliches aus den vergangenen drei Jahren, in denen sich die Band vom reinen Jazz-Orchester zum Crossover-Showact gewandelt hat, war mit im zweistündigen Programm. Sehr zur Freude der etwa 280 Zuhörer im Konzertsaal des Ernst-von-Hülsen-Hauses, die eine mitreißende und abwechslungsreiche Darbietung erlebten. Immer wieder feierte das Publikum die Soli der Instrumentalisten sowie den Gesang von Domenika Buyuklieva und Philipp Meine. Der begeisterte Schlussapplaus wurde mit zwei Zugaben belohnt.

Gelungen und spannend war die Mischung aus traditionellem Jazz und Swing mit Funk, Latin Jazz sowie alten und neuen Rock- und Popstücken, aus ruhigen, melodischen mit fetzigen Rhythmus betonten Kompositionen sowie aus Instrumentalwerken mit Liedern, welche Buyuklieva und Meine temperamentvoll teils im Duett, teils solo präsentierten. Man könnte hier sämtliche Titel des Programms aufzählen, durch das Tobias Bauer unterhaltsam führte. Hörenswert waren sie alle, vom mit Soli gespickten „Pick Up The Pieces“ zum Auftakt über Santanas „Smooth“, Pat Methenys „Every Summernight“ oder „Pink Panther“. Bei „It‘s Not Unusual“ kam Philipp Meine dem Originalsänger Tom Jones sehr nahe. Mit einem aktuellen Überraschungsstück schickte die Bigband ihr Publikum glücklich in die Pause: „Happy“, im Original von Pharrell Williams hielt, was der Titel versprach.

Im zweiten Teil gab es musikalische Reminiszenzen an die in Brasilien laufende Fußball-WM. Die neue Sängerin der Studierenden-Bigband Domenika Buyuklieva interpretierte „Mas que nada“ mit weicher Stimme gefühlvoll, anschließend tobten sich beide Sänger und die Musiker bei dem sehr gelungenen arrangierten, mitreißend fetzigen Stück „Seven Nation Army“ von den White Stripes aus, das auch Fußballfans gerne intonieren.

„Disko“ von Jan Delay wurde als letztes Stück angekündigt. Bei der Zugabe „Venus“, dem Rockklassiker von Shocking Blue aus dem Jahre 1969, waren nochmals beide Sänger zu hören. Mit „Don‘t Know“ von Norah Jones, das Buyuklieva sanft swingend mit feinem Vibrato darbot, verabschiedete die Studierenden-Bigband die Gäste ihres Geburtstags-Konzertes in den warmen Sommerabend.

Wer das Konzert verpasst hat, hat die Chance, das gleiche Programm während des Stadtfestes „3 Tage Marburg“ am Samstag, 12. Juli auf der Marktplatzbühne ab 16 Uhr zu hören.

von Manfred Schubert

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