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Gelber Geselle rettet seine heile (Burger-)Welt

Kino: „Spongebob Schwammkopf“ Gelber Geselle rettet seine heile (Burger-)Welt

Kunterbunt, quietschig, absurd: Das ist Spongebob Schwammkopf. Nun ist er  auch im Kino zu sehen und dazu noch in 3-D. Ob das gut geht?

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Für sein zweites Kinoabenteuer muss „Spongebob“ das Meer verlassen – und wird an Land real.

Quelle: Paramount

Marburg. Seit mittlerweile 16 Jahren begeistert die TV-Serie „Spongebob Schwammkopf“ ihre Fans. Ein Ende ist nicht in Sicht, im Gegenteil: Nun schwappt der animierte Wahnsinn erneut ins Kino. Diesmal sogar mit echten Menschen, zumindest mit Antonio Banderas als Burger-Pirat.

Für den gutmütigen Schwamm steht nicht weniger auf dem Spiel als die Rettung der Welt. Na ja, seiner Welt. Um genau zu sein: Die Rettung von Bikini Bottom. Denn dort herrschen Chaos und Anarchie. Denn das Geheimrezept der von allen geliebten Krabbenburger ist verschwunden. Das Gemeinwesen droht zu zerbrechen.

„Spongebob Schwammkopf 3-D“ überzeugt mit schönen 3-D-Animationen. Freche Möwen und hintersinniger Witz am Anfang; Spongebob, Patrick & Co. als Superhelden-Gummifiguren am Ende. Die Bikini-Bottom-Bewohner werden an Land real. Unter Wasser herrscht die bekannte billig wirkende 2-D-Optik aus dem Fernsehen. Ein Minuspunktbei verwöhnten Cineasten, ein Pluspunkt bei Spongebob-Fans.

Ob Fan oder nicht: Spaß macht die völlig überdrehte Story – für den, der sich ein kindliches Gemüt bewahrt hat. Knallbunte, quietschig-schrille Momente im Wechsel mit düster-zynischen und absurd-komischen Phasen. Dreijährige können genauso wie 30-Jährige über den Film lachen. Unterstellt man Regisseur Paul Tibbitt, seit 1999 bei der Nickelodeon-Serie dabei, Anspruch und Gesellschaftskritik, so hat er hier ein Thema von Brecht‘scher Größe aufgerissen: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

  • Der Film startet im Cineplex in der 2-D- und 3-D-Fassung.

von Patrick T. Neumann

 

„Spongebob Schwammkopf“ erhielt von den Besuchern der OP-Schnupper-Premiere im Cineplex das Prädikat:
sehenswert
mit der Note 2,56 (Bestnote ist 4,0)

Zuschauermeinungen:
„Es war ein schöner Film.“
 Moustafa Osman aus Marburg

„Ganz lustig mit unerwarteten Ideen.“
  Christine Gilberg aus Kirchhain

„Am Rande zu unerträglich.“
  Tanja Schütt (43) aus Wetter

„Insgesamt unterhaltsam mit kleinen Längen im Mittelteil. Dem Enkel hat‘s gefallen.“
 Peter Blöing (60) aus Marburg

Die Gewinner:
Je zwei Freikarten gehen an: Moustafa Osman, Peter Blöing, Jacqueline Schober, Bernd Nebeling (alle Marburg) und Christine Gilberg (Kirchhain). Die Karten werden zugeschickt.

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