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Gegensätze ziehen sich an

Kinostart: „Liebe auf den ersten Schlag“ Gegensätze ziehen sich an

Madeleine bereitet sich mit einem harten Survival-Training auf das Ende der Welt vor.

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Quelle: Tiberius-Film

Arnaud hilft seinem Bruder in der Tischlerwerkstatt seines verstorbenen Vaters. Madeleine ist schroff, abweisend, brüsk, aber hübsch. Arnaud eher cool und offen. Auf den ersten Blick haben beide nichts gemein. „Liebe auf den ersten Schlag“ von Thomas Cailley ist eine Romanze, bei der es nicht immer sanft zugeht. Denn bevor sich die beiden jungen Menschen näher kommen, kriechen sie in einem zweiwöchigen militärischen Kampflager erstmal gemeinsam am Boden.

Auf die erste Begegnung – ein Demonstrationskampf zur Selbstverteidigung, bei der Madeleine Arnaud zu Boden streckt – folgt eine Romanze und ein Entlarvungsprozess. Denn Madeleine lässt ihre Fassade fallen, hinter der sie ihre Ängste versteckt. Und auch Arnaud macht einen Reifeprozess durch – vor einer subtil geführten Kamera und angereichert mit witzigen Dialogen.

Die Komödie ist der erste Langfilm des 35-jährigen Franzosen, für den er beim Filmfest Cannes in der Nebenreihe „Quinzaine des Réalisateurs“ gleich mehrmals ausgezeichnet wurde.

  • Der Film läuft im Filmkunsttheater Palette.

von Sabine Glaubitz

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