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Gefahren, Geheimnisse und Pullerpausen

OP-Kinderbuchtipps Gefahren, Geheimnisse und Pullerpausen

Diesmal stellen wir Ihnen diese Kinder- und Jugendbücher kurz vor: „Gefahr lauert überall – Vorsicht Hund“ von David O’Doherty und Chris Judge, „Das Geheimnis von Atlantis“ von Richard Dübel und „Pullerpause im Tal der Ahnungslosen“ von Franziska Gehm.

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„Gefahr lauert überall – Vorsicht Hund“, „Das Geheimnis von Atlantis“ und „Pullerpause im Tal der Ahnungslosen“

Quelle: dtv, Baumhaus Verlag, Klett Kinderbuch

Gefahr lauert überall – das hat Gefahrologe 
Dr. Noel Zone schon im ersten Teil von „Gefahr lauert überall“ bewiesen. Wer nun glaubt, mit der bestandenen Gefahrologen-Prüfung aus diesem Buch sicher zu sein, der hat sich geirrt: Im zweiten Teil kann Dr. Noel Zone auf eine Menge Gefahren hinweisen, die man noch gar nicht beachtet hat. Die Gefahren, die von einem Buch ausgehen, zum Beispiel. So könnte es zum Beispiel ein Pop-Up-Buch sein, aus dem heraus einem plötzlich etwas ins Gesicht springt. Oder auf Seite 17 könnte ein Skorpion lauern (weshalb dieses Buch auch keine Seite 17 hat). Man lernt den Pfützenhai kennen oder die Sicherheitsregeln beim Aufräumen. Und am Ende kann man das Gefahrenabwehrdiplom Level 2 erlangen. Ein Comic-Buch mit absurdem Witz für Kids ab sieben Jahren.

  • David O’Doherty und Chris Judge: „Gefahr lauert überall – Vorsicht Hund“, dtv, 224 Seiten, 12,95 Euro.
 

Die Zwillinge Fynn und Franzi haben zusammen mit ihren Freunden Cornelius und Lena ein Geheimnis: Sie sind die 
 Ur-Ur-Ur-Ur-Urenkel des berühmten Detektivs Eugene Vidocq. Und der spukt immer noch als Geist umher und gibt den Kindern immer wieder Rätsel auf, die er zu Lebzeiten nicht lösen konnte. Mithilfe einer geheimnisvollen Maschine reisen sie dann an fremde Orte und in fremde Epochen. Ihnen zur Seite steht das jüngere und quicklebendige Ich ihres Ahnen. Im zweiten Teil der Serie „Last Secrets“ mit dem Titel „Das Geheimnis von Atlantis“ sollen sie herausfinden, ob es diese sagen­umwobene Stadt je gegeben hat. Das Buch bietet einiges mehr als viele andere, die auf der Fantasy-Reihe reiten, denn es ist profunde recherchiert. Den Kenntnisstand zur Frage, ob es Atlantis gab, verrät der Autor in einer Nachbemerkung. Und es gibt ein Trainingscamp für Nachwuchsdetektive und ein Fisch-Orakel als Zugabe! Geeignet für Rätselfreunde ab zehn Jahren.

  • Richard Dübel: „Das Geheimnis von Atlantis“, Baumhaus Verlag, 208 Seiten, 13 Euro.
 

Und noch eine Zeitreise: Jobst und seine Mutter können mit ihrem Zeitreise­koffer überall hin in die Vergangenheit reisen. Auf dem Rückweg von einem Urlaub im Mittelalter wollen sie bloß eine Pinkelpause machen – und bleiben in der DDR hängen, weil ihr Koffer plötzlich verschwunden ist. Und obwohl sie gar nicht allzu weit in die Vergangenheit gereist sind, kommt ihnen eine Menge sehr seltsam vor. Sie treffen sogar Erich Honecker! Mit Hilfe von Jule und Letscho sucht Jobst nach dem Koffer – und lernt dabei eine Menge über die deutsch-
deutsche Geschichte. Dabei spielt auch die Stasi eine Rolle, doch die Geschichte bleibt spielerisch-
ironisch. Für Kinder ab neun.

  • Franziska Gehm: „Pullerpause im Tal der Ahnungslosen“, Klett Kinderbuch, 283 Seiten, 12,95 Euro.

von Heike Döhn

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