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Gefährliche Träume in Vorarlberg

Krimi: Tod auf der Tgeskarte Gefährliche Träume in Vorarlberg

Nein, das hätte Gastwirt Matthäus Spielberger, Betreiber der „Blauen Traube“ niemals für möglich gehalten: Als er seinem Stammtischbrüdern von einem merkwürdigen Traum berichtet, der in der Rappenlochschlucht spielte, überzeugen diese ihn, dass es besser sei, dort mal nach dem Rechten zu schauen.

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Marburg. Warum? Weil der Gastwirt ein „Wahrträumer“ ist. Spielberger will kein Spielverderber sein und willigt ein. Über die harmlose Schnapsidee, diese Ausfahrt zu unternehmen, legt sich schon bald der Mantel des Schreckens, als Spielberger ganz real einen der Männer erblickt, die in seinem Traum eine Leiche verschwinden ließen. Autor Christian Mähr beweist nicht nur Fantasie, er kann mit ihr auch sehr gut umgehen, sie zum Plot eines Krimis machen, der angereichert mit schwarzem Humor, die vermeintliche heile Welt in Vorarlberg zu einem Vorhof der Hölle werden lässt. Brillant sind die unglaublichen Ermittlungsmethoden des Gastwirts und der Stammtischbrüder. So etwas geht nur in Österreich - Kommissar Kottan und seine Crew lassen grüßen.

Christian Mähr: „Tod auf der Tageskarte“, gebunden, Deuticke-Verlag, 384 Seiten, 17,90 Euro.

von Götz Schaub

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