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Gedeckte Tische in Zwischenhausen

Kunst Gedeckte Tische in Zwischenhausen

Das Tische-Rücken, das für den 18. Juli in der Gasse Zwischenhausen geplant ist, hat nichts mit Zauberei, sondern mit Kunst und Spaß am Miteinander zu tun.

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Am 18. Juli sollen in Zwischenhausen Tische zu einem Gesamtkunstwerk zusammengerückt werden. (Privatfoto)

von Christine Krauskopf

Marburg. Performance nennt die Gruppe „QuARTa“ ihr Vorhaben, für das sie schon ganz viele Tische gefunden hat und noch viel mehr sucht. Das Grimmsche Märchen „Tischlein deck dich“ und das Marburger Jahresprojekt „Grimm & Co.“ gaben den Anstoß zur Idee.

Nun sind Ursula Eske, Sibylle Markl, Maria Pohland und Birgit Schäfer unterwegs, um für eine möglichst lange Tafel zu werben. Eine illustre Runde hat ihr Interesse bereits bekundet, viele wollen mitmachen.

„Der Wunschtisch ist schon im Märchen der gedeckte Tisch“, merkt Maria Pohland an. Die Grimmsche Geschichte stamme aus Zeiten, zu denen Hungersnöte in Europa nicht selten waren. Es wäre gut, wenn die Leute mal in den Keller oder auf den Dachboden gehen, um nach alten Tischen zu suchen, meint Birgit Schäfer.

Er müsse ja gar nicht gedeckt sein. Sie selbst denke an einen Wickeltisch – einen mit elastischen Binden umwickelten Tisch. Und Sybille Markl philosophiert über den Minimalis-Tisch (Glocke über Teller mit einem Reiskorn), den Journalis-Tisch und den Kommunis-Tisch. Mit ihrem ersten Projekt möchten die vier „QuARTa“-Künstlerinnen Verbindungen schaffen, zum Tausch und Austausch anregen. Sie möchten die Kunst direkt an die Frau und den Mann bringen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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