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Fulminanter Neustart der Comicserie

OP-Vorpremiere Fulminanter Neustart der Comicserie

Sind wir Menschen eigentlich die Spitze der Evolution? Und was geschieht, wenn wir herausfinden, dass wir es nicht sind? „X-Men: Erste Entscheidung“ führt uns zu den Anfängen einer neuen Mutantenspezies.

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In „X-Men: Erste Entscheidung“ sind viele neue Gesichter zu sehen. Sie überzeugen fast durchgängig.

Quelle: 20th Century Fox

Marburg. - Dass sich Comicverfilmungen einer großen Beliebtheit erfreuen, ist nichts Neues. In einer immer komplexeren Welt bieten sie noch klare Weltbilder, Gut und Böse sind besetzt und am Ende siegt der strahlende Held.

Was das Genre aber neuerdings in Bewegung bringt, ist die Tatsache, dass immer mehr genrefremde Regisseure sich solchen Stoffen annehmen: Christopher Nolans „Batman“-Filme etwa oder Kenneth Branaghs „Thor“. Mit Matthew Vaughn startet nun eine neue X-Men-Trilogie, die nicht nur auf Spurensuche geht, sondern auch stilistisch einen Neuanfang darstellen soll.

Der Film spielt in den zwei ersten Nachkriegsjahrzehnten. Der Kalte Krieg ist auf seinem Höhepunkt und die Kubakrise in greifbarer Nähe. In diesen Wirren gehen zwei junge Männer unterschiedliche Wege: Erik Lehnsherr ist auf einem blutigen Feldzug, um sich an seinen nationalsozialistischen Peinigern zu rächen, Charles Xavier ist ein geistiges Genie auf einer der amerikanischen Elite-Universitäten.

Erst später sollen sie die Namen Magneto und Dr. X annehmen, denn: Sie sind beide Mutanten mit besonderen Fähigkeiten. Und die werden sie auch schon sehr bald brauchen. Denn ihr Artverwandter Sebastian Shaw möchte die sich anbahnende Eskalation der beiden Supermächte dazu nutzen, einen Konflikt zu provozieren, um im Chaos eine Herrschaft der Supernatürlichen zu errichten. Entwicklungen, denen sich die nun formenden X-Men entgegenstellen wollen.

von Gerrit ter Horst

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

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