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Frischer Wind für alte Volkslieder

Auftritt des Dresdner Kammerchors Frischer Wind für alte Volkslieder

Auf den ersten Blick bildeten die Sänger und Sängerinnen eine Einheit: Zu festlicher schwarzer Kleidung trugen die Frauen einen orangefarbenen Schal und die Männer eine hellgraue Fliege.

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Der Dresdner Kammerchor Cantamus war zu Gast in der Pfarrkirche.

Quelle: Privatfoto

Marburg. Bei genauerem Hinsehen wurde klar, dass der Schein trügen kann, denn hinter den einheitlichen Roben verbarg sich eine bunte Truppe.

Elf Männerstimmen, dreizehn Frauenstimmen und eine unschlagbare Akustik – für einen entspannten Wochenausklang sorgte am Freitag der Kammerchor Cantamus Dresden in der Lutherischen Pfarrkirche St. Marien. Unter dem Motto „Verstohlen geht der Mond auf“ standen dem Ambiente entsprechend geistliche Werke auf dem Programm.

Eine beeindruckende Spannweite der Dynamik erklang, als der A-cappella-Chor mit „Kyrie Eleison“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) das Konzert eröffnete und so das Publikum in seinen Bann zog.

Den Schwerpunkt des Abends bildeten altbekannte Volkslieder: Cantamus präsentierte unter der Leitung von Stefan Vanselow Traditionelles in jungem Gewand.

Von „Horch, was kommt von draußen rein“ über „Es waren zwei Königskinder“ bis „Wenn ich ein Vöglein wär“; frischer Wind bereicherte die allseits bekannten Stücke. Denn Dirigent und Leiter Vanselow, aber auch weitere Komponisten arrangierten einen Großteil der Stücke speziell für den 1995 gegründeten Kammerchor.

von Daphne Flieger

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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