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Marburger Sommerakademie Freie Plätze werden knapp

Die Marburger Sommerakademie für Darstellende und Bildende Kunst ist seit 36 Jahren ein fester Bestandteil im Sommerangebot der Universitätsstadt. Die Teilnehmer kommen inzwischen aus ganz Europa.

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Groß ist das Kursangebot bei der Marburger Sommerakademie für Bildende und Darstellende Kunst. Auch Holzbildhauer kommen zum Zug.Foto: Universitätsstadt Marburg

Marburg. Weit mehr als 300 Frauen und Männer werden vom 21. Juli bis 9. August zur inzwischen 36. Marburger Sommerakademie erwartet. Es sind Menschen, die ihren Urlaub kreativ verbringen wollen und Anregungen für ihre eigene künstlerische Entwicklung suchen. Zuständig für die Sommerakademie ist der Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg. Gemeinsam mit den künstlerischen Leiterinnen Tina Stolt und Anemone Poland haben die Mitarbeiter des Fachdienstes ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt: Im Angebot sind 24 Kurse aus den Bereichen Tanz, Theater, Bildhauerei (Stein und Holz), Zeichnen, Malerei und Drucktechnik. Die Kurse richten sich sowohl an Anfängerinnen und Anfänger als auch an Fortgeschrittene ab 16 Jahren.

Fast die Hälfte der Kurse, die unter der Leitung von renommierten Künstlern aus Deutschland, Frankreich, Ungarn, Österreich und der Schweiz stattfinden, ist bereits ausgebucht. Dies teilte die Stadtverwaltung mit. In einigen sind noch Restplätze zu ergattern.

Das Kursangebot im Bereich der Darstellenden Kunst reicht vom Training der Grundlagen der Schauspielkunst (Ute Kaiser: „Schauspiel-Training: Stimme, Körpersprache und Präsenz“) über eine „Clown - Komik - Humor-Werkstatt“ bei dem Kölner Schauspieler und Regisseur Thomas Ulrich bis hin zu Workshops, die sich mit zeitgenössischem Tanz (Maya Brosch) und freiem Improvisations-Theater (Anemone Poland: „Spiel mit Requisiten“ und „Erfinden einer Figur“) beschäftigen.

Für das Gebiet der Bildenden Kunst ergründet derweil Michael Bartsch in seinem Kurs das ungeahnte Potenzial von „Weiß als Farbe“. Als „So nahe am Gedanken“ empfindet die österreichische Künstlerin Anna Stangl die Technik der Zeichnung, die wie dazu geschaffen sei, flüchtigen Stimmungen, Träumen, Ideen und Situationen künstlerische Form und Manifestation zu verleihen.

Im dreidimensionalen Bereich arbeitet die Züricher Holzbildhauerin Lilian Hasler mit ihren Kursteilnehmern zunächst in klassischer Weise und mit Modell an der Konstruktion einer menschlichen Figur, um diese im Anschluss durch den Einsatz verschiedener Techniken wieder zu dekonstruieren und zu neuen skulpturalen Lösungen zu gelangen.

Diese und viele weitere spannende Kurse, auch zu klassischeren Themen wie beispielsweise Porträtzeichnen und Aktmalerei, sollen sowohl „Raum zum individuellen Ausprobieren“ geben als auch wichtige Grundlagenkenntnisse und -techniken in den verschiedensten künstlerischen Disziplinen vermitteln.

n Wer noch einen der begehrten Kursplätze ergattern möchte, sollte sich beeilen: ab dem 21. Juni wird eine Spätbuchergebühr erhoben. Informationen zur Anmeldung und Broschüren beim Veranstalter: Fachdienst Kultur der Universitätsstadt Marburg, Markt 7, 35037 Marburg, Tel: 06421/201-239 oder -763, Fax: -479, E-Mail: sommerakademie@marburg-stadt.de oder im Internet: www.marburg.de/sommerakademie

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