Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Fotos zeigen Alltag afrikanischer Waisen

Adina Asbeck stellt in Uni-Bibliothek aus Fotos zeigen Alltag afrikanischer Waisen

„Ich erwarte kein Mitleid, wenn die Fotos angesehen werden. Sie zeigen meinen persönlichen Blick auf die erlebten Dinge während meiner Zeit im Waisenhaus“, betonte die Marburger Studentin Adina Asbeck bei der Eröffnung ihrer Ausstellung „Children of Begoro“ in der Universitätsbibliothek.

Voriger Artikel
Disneyspaß für Kleine: Feen treffen gutmütiges Monster
Nächster Artikel
„Breathing Space“: Kunst mit Klängen

Die Studentin Adina Asbeck stellt in der Unibibliothek aus.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der schwedischen Spendenorganisation „NABI‑sweden“ und wurde im Rahmen des Studienseminars „Geschichte der Reportagefotografie“ an der Philipps-Universität organisiert. Sie wird als Wanderausstellung später in Jordanien und Schweden zu sehen sein.  

Zu sehen sind 29 Schwarz-Weiß-Fotos, die bei einem zweimonatigen Afrika-Aufenthalt der jungen Fotografin entstanden. Die Bilder sind mit Kommentaren versehen: „Mary ist fünf Jahre alt, sie ist lebhaft und hat ein großes herzliches Lachen, das jeden um sie herum mit schmunzeln lässt“, schrieb Adina Asbeck etwa zu einem Foto eines Mädchens mit runden Kulleraugen.

Die Schwarz-Weiß-Fotografien entstanden während eines zweimonatigen Freiwilligendienstes im Südosten Ghanas in Westafrika. „Ich bin mit sehr wenig Vorkenntnissen nach Ghana gereist, wurde aber unglaublich gut im Waisenhaus aufgenommen.“

Im Seminar unter Leitung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft, Dr. des. Judith Ellenbürger, entstand die Idee einer öffentlichen Ausstellung dieser Reisereportage. „Es haben mehrere Seminarteilnehmer an der Ausstellung mitgeholfen, die Konzeption hat Adina selbst erarbeitet“, erzählte Ellenbürger.

Je drei Motive einer festgehaltenen Situation zeigen spielende Kinder, mal am Waisenhaus oder auf dem Gelände. Die Porträts wirken authentisch und stecken voller Energie, trotz der ärmlichen Lebensumstände. „Es ist eine ganz besondere Ausstellung mit einem Ausblick in eine fremde Welt mit humanitärem Engagement“, meint Dr. Lydia Kaiser, Fachreferentin für Öffentlichkeitsarbeit der UB.

von Arnd Hartmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Hier finden sie die Kommentare und Meinungen der Redakteure zu lokalen und weltpolitischen Themen sowie Glossen und augenzwinkernde Beträge. mehr