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Filmfestival schaut über den Tellerrand

Globale Mittelhessen Filmfestival schaut über den Tellerrand

Der Auftakt des Festivals findet am 1. November in der Waggonhalle statt.

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Mit dem Film „Raising Resistance“ wird am Freitag in der Waggonhalle die „Globale Mittelhessen“ eröffnet.Foto: Veranstalter

Marburg. Gezeigt wird ab 18 Uhr der Film „Raising Resistance“, der die zerstörerischen Auswirkungen des aktuellen Soja-Booms auf die Kleinbauern Paraguays thematisiert. Der „Eine-Welt-Filmpreis“-Gewinner 2013 wird von der Regisseurin Bettina Borgfeld begleitet. Im Anschluss spielt die Band „Lechuga“.

An neun Spielorten laden die Veranstalter der Globale Mittelhessen alle Interessierten dazu ein, sich mit verschiedenen Facetten der Globalisierung zu befassen. Marburg ist seit der Gründung der „Globale Mittelhessen“ der Hauptstandort. Hier liefen und laufen sämtliche Filme des Festivals und auch in diesem Jahr gibt es an neun Tagen jeweils zwei Filme pro Tag zu sehen. Filme, die Auswege und Alternativen formulieren, wie „Die Strategie der Krummen Gurke“ und „Zukunft Pflanzen“, die sich mit Alternativen in der Landwirtschaft beschäftigen. Im Anschluss an die Filme stehen, wie auch schon in den vergangenen Jahren, jeweils Regisseure oder Fachreferenten für Fragen und ein anschließendes Gespräch zur Verfügung.

Die Auswirkungen von Landgrabbing und dem forcierten An- und Abbau von Rohstoffen nehmen in der Globale Mittelhessen in diesem Jahr einen zentralen Raum ein, aber auch Menschenrechte von Flüchtlingen oder das Thema Arbeit werden behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt legt die „Globale Mittelhessen“ in diesem Jahr auf das Thema Flucht und Migration.

Gefördert wird das Festival unter anderem von der hessischen Filmförderung, Brot für die Welt, dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, dem Katholischen Fonds, der Stiftung Umverteilen, der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Evangelischen Dekanat Gießen.

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