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Feuern aus allen Läufen

"Stirb langsam 5" Feuern aus allen Läufen

Bruce Willis hat hierzulande viele Fans: 510 Zuschauer sahen ihn am Mittwochabend in der OP-Vorpremiere von „Stirb langsam 5“ Sie mussten sechs Jahre auf die Fortsetzung der Action-Reihe warten

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Bruce Willis legt als John McClane im fünften Teil der Reihe „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben “ Moskau in Schutt und Asche. Foto: Twentieth Century Fox

Quelle: Twentieth Century Fox

Marburg. „Bist Du immer auf Ärger aus oder kommt der ganz von allein?“, fragt der Sohn von John McClane seinen Vater. „Nach all den Jahren stelle ich mir diese Frage auch“, lautet die Antwort aus dem Mund von Bruce Willis. 25 Jahre nach seinem Debüt spielt er zum fünften Mal den New Yorker Polizisten John McClane, der nur einen ruhigen Tag haben möchte - aber dann die Welt oder zumindest eine Großstadt retten muss. „Stirb langsam - ein guter Tag zum Sterben“ ist die Fortsetzung der „Die Hard“-Reihe, die den Hauptdarsteller 1988 zum Weltstar machte.

Inzwischen ist Willis 57 Jahre alt und trägt schon länger Glatze. Nach früheren „Stirb Langsam“-Abenteuern in Los Angeles, Washington und New York schicken die Drehbuchautoren John McClane nun nach Mos- kau, um eine großangelegte politisch-kriminelle Verschwörung zu stoppen. Dem Einzelkämpfer zur Seite stellen sie einen Partner. Seinen Sohn Jack. Weitere tragende Rollen spielen der amerikanische CIA, ein weltbekanntes Atomkraftwerk und der deutsche Schauspieler Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) als undurchsichtiger russischer Häftling.

Aus allen Läufen feuernd kämpfen sich die beiden McClanes durch die russische Hauptstadt. Wie üblich gehen Autos, Lkw, Hubschrauber und Gebäude in Flammen auf, während McClane unversehrt aus Hochhäusern und durch Glasdächer stürzt. Die Logik der Handlung leidet im fortwährenden Gedonner der Verfolgungsjagden und Explosionen zusehends.

Neben dem Action-Spektakel stützte immer eine zweite Erfolgssäule die „Stirb Langsam“-Reihe: die lockeren Sprüche, die Willis/McClane auch in Extremsituationen absonderte. Wie für Arnold Schwarzenegger als „Terminator“ das „Hasta la vista, baby“ zum Markenzeichen avancierte, bleibt für Willis sein „Yippie-Ya-Yeah Schweinebacke“ in Erinnerung.

Dass lauter und explosiver nicht immer gleich spannender bedeutet, räumte indirekt auch der Hauptdarsteller ein. Bei der Premiere in Berlin sagte Willis, der erste „Stirb langsam“ sei ihm noch der liebste. „Nun ist es wie ein altes Paar Schuhe anzuziehen, die wirklich bequem passen.“

Die Bequemlichkeit der alten Schuhe ist offenbar so groß, dass Willis noch auf der PR-Tour den sechsten Teil der Action-Reihe ankündigte.

von Andreas Rabenstein

Zuschauermeinungen:

„Sehr actionreich. Vater und Sohn zerstören alles.“Fabian Hüttler aus Marburg

„Vor lauter Geballere bin ich eingeschlafen. Weniger ist oft mehr.“

Agnes Feldpausch aus Stadtallendorf

„Schnell, explosiv, witzig und Happy End. Bruce, du bist mein Held!“

Agnes Decher aus Marburg

„Yippie Ya Yeah, Actionfans. Ab ins Kino.“

Thomas Pietschmann (41) aus Kirchhain

„Bruce ist zwar alt, aber kein bisschen zerbrechlich.“Thomas Koch (44) aus Marburg

„Für Fans der gepflegten Ballerfilme unbedingt sehenswert.“Stephanie Will aus Lahntal

„Action, Action, Action – aber zuviel Action ist manchmal tödlich.“

Dagmar Hinschling aus Marburg

„Ein bisschen sentimental, aber wieder mal große Klasse, wie es der alte Mann den Schweinebacken zeigt.“

Holger Sobottka aus Marburg

„Leider ist jetzt ganz klar, welcher der schlechteste Teil der Reihe ist.“

Franz von Schwichow (31) aus Marburg

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